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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Gelbe Wand als sechster Mann

12.01.2019

Oldenburg Die Kleiderordnung steht fest: Seit Tagen trommeln die EWE Baskets Oldenburg auf ihren Kanälen in den sozialen Netzwerken für den „Dresscode gelb“, der im Kracher gegen Alba Berlin an diesem Sonntag (15 Uhr) in der großen EWE-Arena gelten soll. Alle Fans des Basketball-Bundesligisten sind aufgefordert, in gelber Oberbekleidung in die Halle zu kommen.

Live-Übertragung bei Sport 1

Die große EWE-Arena ist für das Heimspiel der Baskets gegen Alba mit 6000 Zuschauern ausverkauft. Wer nicht in der Halle ist, kann die Partie im Free-TV verfolgen. Sport 1 überträgt das Spitzenspiel am Sonntag zwischen Oldenburg und Berlin ab 15 Uhr.

Mithilfe der akustischen wie optischen Unterstützung von den Rängen wollen die Baskets ihre imposante Serie von acht Siegen am Stück auch gegen den Vizemeister fortsetzen und den zweiten Tabellenplatz vor den Hauptstädtern festigen. „Die gelbe Wand wird das Team beflügeln. Die Fans werden unser sechster Mann sein“, ist sich Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller sicher – ungeachtet dessen, dass die Trikotfarbe von Alba bei Heimspielen ebenfalls gelb ist.

Die Partie ist nicht nur tabellarisch ein echtes Spitzenspiel: Im Duell zwischen dem Zweiten und dem Dritten treffen die offensivstärksten Mannschaften der Liga aufeinander. Die Oldenburger erzielen im Schnitt 89,9 Punkte pro Partie und werden damit nur von den Berlinern (92,6) übertrumpft. Auf die in dieser Saison so starke Verteidigung der Baskets kommt also ein echter Prüfstein zu.

„Unsere Defensive ist die beste, die ich je von einer Baskets-Mannschaft gesehen habe“, sagte Schüller: „Gegen Alba wird es darauf ankommen, die Schlüsselspieler der Berliner zu kontrollieren und ihnen mit aggressiver Verteidigung die Spielfreude zu nehmen.“

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Während die Baskets ausgeruht und mit viel Selbstbewusstsein in die Partie gehen, kommen die per Bahn anreisenden Berliner mit einigen Sorgen im Gepäck in Oldenburg an. Nach vielen begeisternden Auftritten schwächelten die Berliner zuletzt und verloren nach der Liga-Pleite in Braunschweig am Mittwoch auch im Eurocup bei Partizan Belgrad. „Für die Partie am Sonntag spielen unsere Siegesserie oder die zwei Niederlagen von Alba keine Rolle – uns erwartet eine große Herausforderung“, betont Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic.

Bei den Berlinern ist der Respekt vor den Baskets groß. „Manche Leute tendieren immer ein wenig dazu, Oldenburg zu vergessen. Aber die Baskets sind ein Superteam. Und sie liegen in der Tabelle vor uns, das spricht für sich“, sagte Albas Nationalspieler Joshiko Saibou.

Im Playoff-Viertelfinale der vergangenen Saison setzten sich die Berliner erst nach fünf Spielen gegen Oldenburg durch. Vor allem Baskets-Center Rasid Mahalbasic bereitete den Hauptstädtern damals viele Probleme. „Er hat uns sehr weh getan und spielt auch jetzt wieder eine starke Saison“, meinte Luke Sikma, der in der Vorsaison zum besten Spieler der Liga (MVP) gewählt wurde.

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Weil der Mannschaft von Trainer Aito Garcia Reneses derzeit die Leichtigkeit in der Offensive fehlt, fordert Saibou, den Fokus auf die eigene Defensive zu legen: „Wir müssen uns auf die Dinge konzentrieren, die uns Sicherheit geben. Und das fängt in der Verteidigung an. Da müssen wir wieder zu leichten Ballgewinnen kommen.“

Genau das wollen die Baskets vermeiden. „Albas größte Stärke ist das schnelle Umschaltspiel – das wollen wir ihnen wegnehmen. Wir brauchen also eine gute Spielkontrolle und müssen beim Rebound dagegen halten“, sagt Drijencic, der wieder auf Will Cummings zählen kann. Der zuletzt in Weißenfels mit Schulterproblemen ausgefallene Spielmacher und Topscorer sei wieder fit, so der Coach. Alba hingegen muss bereits seit Wochen auf seinen Point Guard verzichten. Peyton Siva laboriert an einer Knieverletzung.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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