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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Ewe Baskets Oldenburg: Darum bleiben in der Champions League viele Sitze leer

15.11.2017

Oldenburg An diesem Mittwoch (20.30 Uhr) treten die EWE Baskets Oldenburg am sechsten Vorrunden-Spieltag in der Basketball-Champions-League (BCL) gegen Juventus Utena aus Litauen an. Vermutlich wird es wieder einige Lücken auf den Rängen der großen EWE-Arena geben. Nach dem jüngsten Heimspielsieg gegen Murcia (Spanien) hatte Trainer Mladen Drijencic sich über den geringen Zuschauerzuspruch frustriert gezeigt. „Es ist zum Weinen. Wir spielen gegen ein Topteam aus einer Top-Liga und niemanden interessiert es“, klagte Drijencic. Die Europapokal-Heimspiele der Baskets sind kein Zuschauermagnet – und das schon seit Jahren. Fragen und Antworten zu diesem Dauerthema.

Wie ist der Zuschauerschnitt im Europapokal?

Drei Heimspiele haben die Baskets in der bisherigen Champions-League-Saison bestritten. Gegen Krasnojarsk kamen 1924 Zuschauer, gegen Izmir (in Vechta) 1247 und zuletzt gegen Murcia 1951 –macht unterm Strich einen Schnitt von 1707 Zuschauern pro Partie. Zum Vergleich: In der Bundesliga liegt der Zuschauerschnitt der Baskets nach vier Heimspielen bei 5122. Am vergangenen Samstag verfolgten 5079 Besucher den Sieg gegen Gießen.

Wie sieht es bei anderen Bundesligisten aus?

Neben Oldenburg sind auch die Baskets Bonn, die Riesen Ludwigsburg und Medi Bayreuth in der Champions League unterwegs. Auch bei diesen Clubs liegen die Besucherzahlen unter ihrem Bundesliga-Niveau, aber immer noch höher als in Oldenburg. Den besten Zuschauerschnitt der deutschen Teams in der Champions League weist Bonn auf (3563).

Was sagen die Oldenburger Fans?

Die NWZ hat sich beim zurückliegenden Bundesliga-Heimspiel gegen Gießen unter den Baskets-Fans umgehört. „Die Champions League spricht mich nicht an. Die Gegner sind weniger attraktiv und die Stimmung in der Halle ist nicht so gut“, sagt Finn Einspanier (26/Oldenburg).

„Die Spieltermine unter der Woche sind für mich ungünstig“, meint Andreas Kothe (54) aus Edewecht (Kreis Ammerland). Auch aus Kostengründen würde er nur hin und wieder ein Europapokal-Heimspiel besuchen. „An den Champions-League-Terminen habe ich häufig selbst Fußballtraining“, sagt Thore Stahmer (21) aus Wiefelstede (Ammerland): „Für ein Bundesligaspiel würde ich das Training aber absagen.“

Jannik Wiggers-Staar hingegen steht auch im Europapokal immer im Fanblock. „Im europäischen Wettbewerb messen sich die stärksten Teams der nationalen Ligen. Insbesondere Mannschaften aus klassischen Basketball-Nationen haben häufig die besten Spieler ihres Landes dabei. Ich kann also Spieler sehen, die man sonst nicht sieht“, sagte der Vorsitzende des Fanclubs „Thunderstorm“, der zudem die Eintrittspreise bei Champions-League-Spielen als „super attraktiv“ bezeichnet.

Was kosten die Karten in der Champions League?

Die Ticketpreise bei den Baskets liegen zwischen 13 und 25 Euro. In der Bundesliga kostet die günstigste Karte 15, die teuerste 45. Für Studenten und Schüler gibt es in der Champions League ein Sonderangebot (fünf Euro für ein Ticket in der Sitzplatz-Kategorie 3 oder im Fanblock).

Warum wird nicht in der kleinen Arena gespielt?

Zu den Auflagen der Basketball-Champions-League gehört eine Halle mit einer Zuschauerkapazität von mindestens 4000. Die kleine EWE-Arena erfüllt diese Bedingung nicht und kann von den Baskets somit nur als Ausweichspielstätte genutzt werden, wenn die große belegt ist – wie zuletzt gegen Murcia. Damit in der 6000er-Halle die vielen leeren Sitze nicht so sehr auffallen und die Zuschauer näher beieinander sitzen, verkauft der Club keine Karten für den Oberrang.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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Niklas Grönitz Volontär, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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