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Ewe Baskets Oldenburg Nächster Teil der Heimspiel-Tage: Baskets Bonn

Oldenburg - Nach Abschluss ihrer Auswärts-Wochen sind die EWE Baskets Oldenburg nun mittendrin in ihren Heimspiel-Tagen. An diesem Sonntag (18 Uhr, große Arena) empfängt das Team die Baskets Bonn zum Bundesligaspiel. Drei Tage später, am Mittwoch, 20. November (20 Uhr), trifft die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic wiederum in der großen Arena im Eurocupspiel auf Dolomiti Trento.

Wie ist die Ausgangslage bei den EWE Baskets?

„Wir wollten uns für die schwache Leistung aus dem Göttingen-Spiel rehabilitieren. Das ist uns gelungen“, hatte Drijencic nach dem 79:72-Sieg in der Eurocup-Partie gegen Galatasaray Istanbul am Mittwoch gesagt. In der Tat kann die in der zweiten Halbzeit beeindruckende Vorstellung gegen den türkischen Spitzenclub viel Schwung für den nächsten Bundesliga-Auftritt verleihen. Das Spiel gegen Istanbul war das erste in Oldenburg gewesen, nachdem die Baskets zuvor wettbewerbsübergreifend fünf Auswärtsspiele in Folge bestritten hatten – im letzten davon setzte es eine 87:104-Niederlage beim Bundesliga-Schlusslicht BG Göttingen.

Wie ist Bonn in Form?

Die Bonner haben aus den ersten fünf Saisonspielen nur einen Sieg geholt. Dieser gelang am ersten Spieltag, danach verlor die Mannschaft in der Bundesliga viermal in Folge. In diese Zeit fällt allerdings der überraschende Sieg im Pokal-Achtelfinale bei Bayern München am 14. Oktober. Aufgrund dieses Erfolges treffen Bonn und Oldenburg demnächst auch im Pokal aufeinander, das Viertelfinale findet am 15. Dezember in Bonn statt. In der Champions League spielen die Rheinländer in dieser Saison eine gute Rolle, nach fünf Gruppenspielen liegt die Mannschaft in ihrer Achtergruppe auf dem zweiten Platz.

Wie ist Bonn aufgestellt?

Chris O’Shea war Anfang dieses Jahres nach der Trennung von Predrag Krunic vom Assistenz- zum Interimstrainer aufgerückt. O’Shea stand damit auch in der Verantwortung, als die Bonner in den Playoffs 2018/19 die Viertelfinal-Serie gegen Oldenburg mit 0:3 verloren. In der Sommerpause trat der 38-Jährige dann wieder einen Schritt zurück, als Thomas Päch als Chefcoach verpflichtet wurde. Der hatte zuvor als Assistenztrainer beim Bundesliga-Rivalen Alba Berlin gearbeitet. Beim Blick in die Statistiken fällt auf, dass Päch die Spielzeit auf viele Akteure aus der Tiefe des Kaders verteilt. Der Spieler mit der meisten Einsatzzeit ist Branden Frazier, der durchschnittlich 23:50 Minuten auf dem Feld steht. Zum Vergleich: Bei den Oldenburgern weisen sechs (!) Spieler längere Einsatzzeiten auf.

Welcher ausländische Baskets-Profi muss zuschauen?

Braydon Hobbs, Gerry Blakes, Justin Sears, Rickey Paulding, Rasid Mahalbasic, Nathan Boothe, Tyler Larson – von diesen sieben Akteuren muss wegen der Ausländer-Beschränkung in der Bundesliga einer zuschauen. In Göttingen setzte Hobbs aus – möglich, dass es nun Blakes oder Sears trifft. Drijencic wird das wohl erst kurzfristig entscheiden.

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)
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