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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Zugang Tyler Larson verzückt Trainer und Fans

22.11.2019

Oldenburg Er ist bissig, griffig, schnell, stark in Eins-gegen-Eins-Situationen und hat zudem noch einen konstant guten Wurf: Tyler Larson hat nach fünf Spielen für die EWE Baskets Oldenburg bereits seine Qualitäten als Spielmacher und Vollstrecker auf dem Basketball-Parkett unter Beweis gestellt. Das freut nicht nur seinen Trainer Mladen Drijencic, sondern löst einen Synergieeffekt aus, von dem besonders einer profitiert.

Am Mittwochabend ragte Larson aus einer homogenen Mannschaft heraus. Beim 108:88 (44:46)-Erfolg gegen Dolomiti Trento im Eurocup sahen 2711 Zuschauer in der großen EWE-Arena, wie der US-Amerikaner die italienische Defensive fast im Alleingang auseinandernahm. 31 Punkte leuchteten am Ende von der Anzeigetafel. „Er hat ja nicht nur heute, sondern auch gegen Bonn (18 Punkte/Anm. d. Redaktion) hervorragend gespielt. Das ist also kein Zufallsprodukt, sondern zeigt sein Können“, ordnete Baskets-Trainer Drijencic die Leistung des 27-jährigen Point Guards ein: „Seine Integration ging sehr schnell. Das hätte man vorher nicht gedacht, dass er so schnell ein so wichtiger Bestandteil in dieser Mannschaft wird.“

Durch den Erfolg über Trento qualifizierte sich Oldenburg zudem vorzeitig für die nächste Gruppenphase im europäischen Wettbewerb. Denn Buducnost Podgorica setzte sich im Parallelspiel gegen Arka Gdynia mit 78:61 durch und gab Oldenburg somit Schützenhilfe.

Besonders Gerry Blakes tut die Nachverpflichtung von Larson gut. Der Grund: Der 26-Jährige, der vor der Saison als Spielmacher Nummer zwei hinter Braydon Hobbs galt, kann nun befreit aufspielen und seine Stärken – Wurf und Abschlussstärke am Korb – ins Spiel der Baskets einfließen lassen. Die Last, das Spiel der Oldenburger zusätzlich lenken zu müssen, hat ihm Larson nun abgenommen. Auf der Shooting-Guard-Position, also neben dem Aufbauspieler, fühlt sich Blakes sichtlich wohler. Gegen Trento erzielte er 21 Zähler.

Hobbs hingegen hat mit dem athletischeren Larson nun starke Konkurrenz bekommen und muss wohl auf kurz oder lang um seine Rolle in der Startformation zittern. Anders als Hobbs, der zunächst den freien Nebenmann sucht, schließt Larson nämlich auch selbst gerne aus der Distanz oder unter dem Korb ab – so wie der Ex-Oldenburger Will Cummings. Zudem ist er zweikampfstark. Das macht ihn unberechenbar.

Gegen Alba Berlin kann Larson weiter die Werbetrommel für sich rühren. An diesem Samstag (18 Uhr) treffen die Baskets in der Bundesliga auf die Hauptstädter.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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