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Ligaverband Das ändert sich im Basketball

Hauke Richters
Hauke Richters Uli Schember

Oldenburg/Frankfurt - Der Ligaverband BBL hat auf seiner AG-Sitzung der 18 Basketball-Bundesligisten in Frankfurt einige Änderungen beschlossen.

Pokal

Im April 2015 hatten die EWE Baskets Oldenburg als Ausrichter des sogenannten Top-Four-Turniers den deutschen Pokal gewonnen. In dieser Form wurde der Wettbewerb in der laufenden Saison zum letzten Mal ausgetragen (das Turnier fand im Februar in Ulm statt), ab der Saison 2018/19 erhält er ein neues Gesicht. Am Pokal nehmen künftig die Clubs teil, die zum Abschluss der vorherigen Bundesliga-Saison die Plätze eins bis 16 belegt haben. Die beiden Ab- und Aufsteiger sind nicht dabei.

„Wir haben immer gesagt, dass der Modus nicht in Stein gemeißelt ist. Und da der Wunsch vorhanden war, mehr Mannschaften an diesem Wettbewerb teilnehmen zu lassen, haben wir uns zu diesem Schritt entschlossen – zumal wir uns von diesem Format weiteres Wachstumspotenzial versprechen“, sagte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz.

Bislang hatten die besten sechs Teams der Hinserie in einer Qualifikationsrunde drei Teilnehmer am Finalturnier ermittelt, der Gastgeber war gesetzt. Jener Modus hatte bei einigen Fans für Kritik gesorgt. Sie beklagten, der sportliche Wert sei wegen der wenigen Pokalspiele gering. Zudem sei es fragwürdig, sich von vornherein als Ausrichter einen Platz im Feld kaufen zu können.

Gespielt wird in der kommenden Saison von September 2018 bis Februar 2019 im K.o.-Modus, das Achtelfinale bildet den Auftakt. Die jeweiligen Paarungen und das Heimrecht werden ausgelost. Das gilt auch für den Ort des Endspiels. Viele Clubs hatten eine Erhöhung der Teilnehmerzahl gefordert. Allerdings muss nun eine zusätzliche Runde im engen Kalender untergebracht werden.

Mindestetat

Ab der Saison 2019/20 wird für die Lizenzerteilung ein Mindestetat von drei Millionen Euro verlangt. Aktuell liegt dieser bei zwei Millionen. „Das Gros unserer Clubs liegt bereits jetzt über den drei Millionen Euro“, sagte AG-Präsident Alexander Reil (Riesen Ludwigsburg).

Die Oldenburger weisen mit einem Gesamtetat von geschätzt rund sieben Millionen Euro in der Tat einen deutlich höheren Wert auf. Die derzeit um den Klassenerhalt kämpfenden Eisbären Bremerhaven dürften eher knapp über der Summe von 3,0 Millionen Euro liegen. Rasta Vechta, das in der 2. Liga den Aufstieg anpeilt, müsste seinen Etat bis dahin erhöhen. „Sollten wir in diesem Jahr aufsteigen, würde unser Etat in der nächsten Saison zwischen 2,5 und 2,7 Millionen Euro liegen“, sagte Rasta-Geschäftsführer Stefan Niemeyer: „Bis zur Grenze von 3,0 Millionen ist es dann zwar nicht mehr weit. Grundsätzlich könnte dieser Wert aber für künftige mögliche Aufsteiger ein Problem sein.“

Medienrechte

Live zu sehen sind weiterhin alle Pokalspiele bei Telekom Sport – und wie gehabt auch alle Ligaspiele (306) inklusive der Playoffs (bis zu 35). Der im Sommer auslaufende Vertrag mit dem Bonner Unternehmen wurde bis zum Ende der Saison 2022/23 verlängert. Über Sublizenzierungen können weiterhin Hauptrunden- und bis zu 13 Playoff-Spiele im Free-TV ausgestrahlt werden. Dies hatte bislang Sport 1 genutzt.

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)
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