OLDENBURG/GöTTINGEN - Bereits am Mittwochnachmittag haben sich die EWE Baskets Oldenburg auf den Weg nach Göttingen gemacht. Wie immer wollten sie nichts dem Zufall überlassen: Sie verbrachten eine Nacht am Spielort, um dann konzentriert und hellwach ins Spiel bei der BG Göttingen an diesem Donnerstag (19.30 Uhr) zu gehen. Hellwach und konzentriert müssen die Baskets sein, wenn sie ihr Ziel, den Einzug ins Top 4-Turnier um den BBL-Pokal (10./11. April in Frankfurt) erreichen wollen.
Denn der kommende Gegner aus Südniedersachsen, der vor drei Wochen das Bundesligaspiel in Oldenburg erfolgreich gestalten konnte, schwebt zurzeit auf einer Welle des Erfolges. In der Liga steht das Team von Trainer John Patrick punktgleich mit den Baskets auf dem dritten Rang. Und in der Eurochallenge hat das Team nach drei Spielen in der Zwischenrunde beste Aussichten, sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Beeindruckend vor allem der 89:69-Sieg am Dienstag gegen die Eiffeltowers Den Bosch aus den Niederlanden.
Überragender Akteur der Südniedersachsen war dabei Ben Jacobsen, der 22 Punkte zum Erfolg beisteuerte. Auf ihn müssen die Spieler von Baskets-Coach Predrag Krunic ebenso aufpassen wie auf Jason Boone. Von Vorteil war für den kommenden Gegner, dass das Spiel gegen die Niederländer recht früh entschieden war und er so Kräfte für das Pokalspiel sparen konnte.
Diese wird die Mannschaft ebenso benötigen wie der deutsche Meister, denn es geht an diesem Donnerstag um „Alles oder Nichts.“ Eine Niederlage beendet alle Pokalträume, ein Sieg lässt sie weiter leben. Nicht nur diese Ausgangsvoraussetzung verspricht ein interessantes Spiel. Auch die Tatsache, dass die Baskets nach drei Niederlagen in Folge endlich zeigen wollen, dass sie mit dem unorthodoxen Stil der Göttinger umgehen können, könnte der Partie sehr gut tun.
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