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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Bangen um Defensiv-Anker

30.03.2019

Oldenburg /Göttingen Jetzt geht’s in die Vollen: Nachdem die EWE Baskets Oldenburg in den vergangenen sechs Wochen aufgrund von Pokal-Endspiel, Länderspiel-Fenster und Allstar-Day nur drei Pflichtspiele zu absolvieren hatten, beginnt für die Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic an diesem Sonntag (15 Uhr) mit dem Auswärtsspiel bei der BG Göttingen der knackige Endspurt in der Basketball-Bundesliga.

Nach der Begegnung bei den Südniedersachsen geht es Schlag auf Schlag weiter: Im April stehen für den Tabellenzweiten gleich acht Partien auf dem Spielplan – sieben davon sind Duelle mit Teams, die entweder direkte Konkurrenten im Kampf ums Heimrecht für die Playoffs sind (Vechta, Bamberg) oder noch Ambitionen auf den Einzug in die Meisterrunde haben (Bonn, Bayreuth, Würzburg, Ulm, Gießen).

Angesichts dieses anspruchsvollen Programms sollten die Oldenburger einen Ausrutscher beim Tabellen-14. Göttingen tunlichst vermeiden, wenn sie ihren zweiten Tabellenplatz bis zum Hauptrunden-Ende verteidigen wollen. Die „Veilchen“ benötigen ihrerseits jedoch dringend ein Erfolgserlebnis, um nicht noch mehr in den Abstiegssumpf zu geraten. Nach zuletzt sechs Niederlagen in Folge besitzt die Mannschaft von Trainer Johan Roijakers nur noch vier Zähler Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

„Uns erwartet nach der Pause eine schwere Aufgabe. Göttingen ist ein unangenehm zu spielender Gegner, der aggressive Verteidigung spielt“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic und wies darauf hin, dass sich in dieser Saison schon viele Spitzenteams in Göttingen schwer getan haben. Alba Berlin verlor bei der BG, Brose Bamberg und Rasta Vechta setzten sich jeweils nur hauchdünn durch. Auch im Hinspiel in Oldenburg verkauften sich die Göttinger teuer, führten zur Halbzeit noch mit 42:35, ehe die Baskets die Partie noch mit einem beherzten Schlussspurt drehen konnten.

Herz der Göttinger Offensive ist Spielmacher Michael Stockton, der im Schnitt 15 Punkte und 7,3 Assists pro Partie auflegt. Prädestiniert für die Aufgabe, den Sohn von NBA-Legende John Stockton an die Kette zu legen, wäre Oldenburgs Defensiv-Anker Karsten Tadda. Doch der Einsatz des „Verteidigungsministers“, wie der Nationalspieler von Drijencic und Clubchef Hermann Schüller genannt wird, ist fraglich: Tadda hatte im vergangenen Heimspiel gegen Ludwigsburg schon in der Anfangsphase von einem Gegenspieler einen Schlag auf die Hüfte abbekommen, kam in der zweiten Halbzeit nicht mehr zum Einsatz und musste danach einige Tage mit dem Training aussetzen.

Ob Tadda in Göttingen auflaufen kann, wird sich erst nach dem Abschlusstraining am Samstagabend entscheiden, sagte Drijencic: „Wir müssen schauen, was die Ärzte dann sagen.“ Ein Risiko wird der Trainer sicher nicht eingehen, hält die kommende Woche mit den Spielen gegen Bonn (Mittwoch/20.30 Uhr) und in Vechta (Samstag/18 Uhr) zwei harte Brocken bereit, in denen die Baskets einen fitten Tadda gut gebrauchen könnten.

Sollte das Göttingen-Spiel für den 30-Jährigen zu früh kommen, werden sich die anderen Guards Frantz Massenat, Vojdan Stojanovski und Haris Hujic gemeinschaftlich um Göttingens Stockton kümmern. Eine Alternative könnte auch der erst 20-jährige Jacob Hollatz aus dem Drittliga-Team der Baskets sein.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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