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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Ex-Oldenburger auf Überholspur

27.04.2018

Oldenburg /Göttingen Mehr als doppelt so viel Spielzeit und die Punktausbeute vervierfacht: Dominic Lockhart spielt die mit Abstand beste Bundesliga-Saison seines Lebens. Der frühere Nachwuchs-Basketballer der EWE Baskets Oldenburg wird mit seinem neuen Club BG Göttingen zwar die Playoffs verpassen, doch das wird der 23-jährige Guard verschmerzen können. An diesem Freitag trifft er seine alten Clubkollegen, wenn die Baskets um 20.30 Uhr zum Bundesliga-Spiel die BG Göttingen in der EWE-Arena empfangen.

Lange Zeit galt er in Oldenburg als hoffnungsvolles Talent, der richtige Durchbruch wollte oder konnte dem 1,98 Meter großen Modellathleten Lockhart jedoch bei den Baskets nicht gelingen. Im Sommer 2017 wechselte er nach Göttingen, und bei den „Veilchen“ blüht er so richtig auf: Bei knapp 25 Minuten Einsatzzeit pro Partie schafft er im Schnitt 6,3 Punkte und 3,2 Rebounds. Zum Vergleich: in Oldenburg gelangen ihm in der Vorsaison durchschnittlich knapp zwei Zähler in zehn Minuten.

Drei Spiele in fünf Tagen

Nur 45 Stunden nach dem Tipoff zum Heimspiel gegen Göttingen beginnt für die EWE Baskets die nächste Partie. An diesem Sonntag um 17.30 Uhr treten die Oldenburger bei RP Ulm zum vorletzten Hauptrunden-Duell an, dem letzten auswärts. Wiederum nur 45,5 Stunden danach steht das letzte Heimspiel auf dem Programm. Am Dienstag, 1. Mai, um 15 Uhr erwarten die Baskets in der großen Arena die Frankfurt Skyliners.

Dabei liegen Lockharts Stärken vor allem in der Defensive: „Ich glaube, dass er zu einem der besten Verteidiger der Liga werden kann“, hatte Göttingens Trainer Johan Roijakkers gesagt, der ihm von Beginn an die Chance gab, sich zu beweisen.

Und das mit großem Erfolg: Schon im November berief Bundestrainer Henrik Rödl Lockhart zum ersten Mal in den Kader der deutschen Nationalmannschaft. Bei seinem Debüt gegen Georgien (79:70) hatte der 23-Jährige vor allem defensive Aufgaben.

Drei Tage später verbuchte Lockhart beim 90:49-Sieg des deutschen Teams gegen Österreich seine ersten zehn Punkte im Nationaltrikot. „Das hat einfach Spaß gemacht, zu spielen. Schön, dass ich die Chance bekommen habe“, sagte Lockhart zu seinem Debüt. „Er hat in der Nationalmannschaft eine sehr gute Rolle gespielt“, sagte Rödl: „Er hat sich stetig weiterentwickelt und wird das auch in Zukunft tun.“

Im Januar wurde Lockhart sogar für das Team National beim Allstar-Spiel nominiert, musste allerdings wegen Schulterproblemen passen.

Diese sind nun aber wieder auskuriert, und Lockhart wird am Freitag versuchen, seine Leistung aus dem Hinspiel zu verbessern. Im ersten Ligaspiel für Göttingen kam er bei einer 85:93-Niederlage gegen Oldenburg nur auf eine Wurfquote von 28 Prozent und verbuchte fünf Punkte. Diese Ausbeute würde er in seinem zweiten Duell gegen seinen Ex-Club am Ende einer für ihn spektakulären Saison sicher gerne vervierfachen.

Mathias Freese
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2032

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