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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Auf Göttingens Höhenflug folgt harte Landung

14.12.2018

Oldenburg /Göttingen Ende Oktober besiegte die BG Göttingen die Crailsheim Merlins mit 93:80 und grüßte von Platz fünf der Tabelle.

Die Bundesliga staunte über den temporeichen und von vielen spektakulären Korb-Abschlüssen geprägten Basketball der Göttinger, die ihren unerwarteten Höhenflug zu Saisonbeginn voll auskosteten. „Das fühlt sich einfach geil an“, meinte Mathis Mönninghoff nach jenem Sieg über Crailsheim am fünften Spieltag, dem vierten Erfolg am Stück.

Nur Göttingens Cheftrainer Johan Roijakkers wollte damals nicht so recht in den allgemeinen lilafarbenen Jubelchor einstimmen. „Ich mag die Höhen, die wir haben, aber wir müssen mehr davon haben, um Platz 16 zu erreichen“, sagte der Niederländer und erinnerte das euphorisierte Umfeld an das Saisonziel namens Klassenerhalt.

Nur Lob statt Punkte

Sechs Wochen später hat sich die Skepsis von Roijakkers bestätigt. Denn vor dem Gastspiel an diesem Sonntag (15 Uhr/große Arena) bei den EWE Baskets Oldenburg sind die Göttinger Korbjäger auf dem unsanften Parkettboden der Tatsachen angekommen. Seit dem Crailsheim-Spiel ist für das Team aus dem Südosten Niedersachsens kein einziger Sieg mehr hinzugekommen, am vergangenen Wochenende setzte es in Ulm die fünfte Niederlage in Folge.

In der Tabelle sind die „Veilchen“ inzwischen auf Rang elf gelandet. Diese Platzierung ist für den finanziell klammen Club noch immer ein respektables Zwischenergebnis, angesichts des knackigen Jahres-Restprogramms mit den Spielen gegen die Spitzenteams Oldenburg und Bamberg sowie die Überraschungsmannschaft aus Vechta könnte es in den nächsten Wochen aber noch weiter bergab Richtung Keller gehen.

Wie ein Abstiegskandidat präsentierten sich die Göttinger aber auch in den vergangenen Sieglos-Wochen nicht. Gegen Bayreuth musste das Roijakkers-Team fünf Ausfälle verkraften, die Mini-Rotation bot dem fränkischen Playoff-Aspiranten bei der 80:89-Heimniederlage einen aufopferungsvollen Kampf. Auch beim 74:86 zuletzt in Ulm hielten die Göttinger über weite Strecken der Partie sehr gut mit und durften bis wenige Minuten vor Schluss von einem Auswärtssieg träumen. Doch statt zweier Punkte gab es am Ende mal wieder nur warme Worte vom gegnerischen Trainer. „Man hat gesehen, warum Göttingen bis heute in der Tabelle vor uns stand. Sie haben mit einer unglaublichen Physis gespielt und unglaublich gekämpft. Außerdem haben sie uns beim Rebound dominiert“, sagte Ulms Coach Thorsten Leibenath.

Starker Lockhart

In Ulm war Göttingens Spielmacher Michael Stockton wieder mit dabei, der Kapitän agierte im ersten Spiel nach seiner Zwangspause wegen einer Hüftverletzung aber noch merklich gehemmt. Im Vollbesitz seiner Kräfte ist der 29-jährige US-Amerikaner, Sohn von NBA-Legende John Stockton, Dreh- und Angelpunkt der Göttinger Offensive. Im Schnitt 14,2 Punkte und 6,2 Assists pro Partie stehen für Stockton Junior in dieser Saison zu Buche.

Zu den Leistungsträgern bei der BG zählt auch Dominic Lockhart, der im Sommer 2017 gemeinsam mit Center Dennis Kramer (26) von Oldenburg nach Göttingen wechselte und dort eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat. Der 24-Jährige überzeugt bei den „Veilchen“ mit durchschnittlich 7,0 Punkten, 3,8 Rebounds und 4,2 Assists und tritt auf dem Parkett deutlich selbstbewusster auf als zu seiner Zeit bei den Baskets, wo es für ihn mit dem Durchbruch nicht so recht klappen wollte.

Vor knapp einem Jahr feierte Lockhart sogar sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft, zuletzt wurde der Aufbauspieler aber nicht mehr von Bundestrainer Henrik Rödl nominiert.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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