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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Schwethelm verteidigt Rotation bei Baskets

15.05.2019

Oldenburg Philipp Schwethelm hat sich schützend vor Mladen Drijencic gestellt und die Entscheidungen seines Trainers verteidigt. „Es gibt glaube ich keinen Trainer auf dieser Welt, der sportart- und ligaübergreifend anders gehandelt hätte“, schrieb der 30-jährige am Dienstag auf seiner Facebook-Seite. Der Co-Kapitän der EWE Baskets Oldenburg reagiert damit auf die Kritik aus Richtung Eisbären Bremerhaven: Deren Geschäftsführer Wolfgang Grube hatte den Oldenburgern nach deren 87:99-Niederlage im letzten Punktrundenspiel der Basketball-Bundesliga am Sonntag Wettbewerbsverzerrung unterstellt. Die Eisbären hatten zeitgleich ihr eigenes letztes Saisonspiel beim MBC Weißenfels knapp mit 87:90 verloren und waren damit aus der Bundesliga abgestiegen, weil die Crailsheim Merlins durch ihren Heimsieg gegen die Baskets in der Tabelle noch an Bremerhaven vorbeigehen konnten.

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Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic hatte im für die Baskets sportlich eigentlich bedeutungslosen Spiel gegen Crailsheim auf Spielmacher Will Cummings, der just zwei Tage zuvor zum besten Spieler der Liga gekürt worden war, verzichtet, um ihn für die an diesem Wochenende beginnenden Playoffs zu schonen. Das kritisierte Grube ebenso wie die erhöhten Einsatzzeiten von Haris Hujic und Robert Drijencic. Grube hatte dafür kein Verständnis: „Das ist eine Sauerei“, schimpfte er bei Radio Bremen.

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Schwethelm, der von 2009 bis 2011 selbst für die Bremerhavener gespielt hatte, trat dieser Kritik nun entschieden entgegen. Zunächst wies er daraufhin, dass die Baskets am Sonntag bereits ihr drittes Spiel in fünf Tagen zu bestreiten hatten – und noch dazu das zweite Auswärtsspiel in gehöriger Entfernung – und Trainer Drijencic deshalb „die Rotation vergrößert“ habe: „Einerseits wollte er in diesen drei Spielen trotz enormer Belastung die Intensität hoch halten können und die Verletzungsgefahr gleichzeitig minimieren. Andererseits wollte er bei dem herausfordernden Spielplan seine Spieler vor der für uns entscheidenden Phase der Saison nicht ausbrennen.“

Außerdem stellte Schwethelm heraus, dass es den Baskets in diesem Spiel nicht gelungen sei, „die Spannung hochzuhalten“ – den Crailsheimern, für die es um Klassenerhalt ging, hingegen schon: „Die Verantwortung für die Niederlage liegt daher allein bei uns Leistungsträgern und einem beherzten und starken Auftreten einer Crailsheimer Mannschaft, die ihr Schicksal in die eigene Hand genommen und letztlich verdient als Sieger den Platz verlassen hat.“

Schwethelm störte darüber hinaus, dass Grube die Einsätze des 22-jährigen Hujic und von Robert Drijencic (den er explizit als „Sohn des Trainers“ bezeichnete) kritisierte und diese dabei so despektierlich beschrieb. „Unsere jungen Spieler haben mit ihrer Leistung und ihrer positiven Entwicklung maßgeblichen Anteil an unserem diesjährigen Erfolg und haben uns Leistungsträger in dieser Saison immer wieder wichtig entlastet. Sie sind extrem talentiert und arbeiten täglich hart für ihren Traum und auch für ihre Chance auf Einsatzzeit“, betonte Schwethelm und ergänzte noch: „Nicht zuletzt der zum Bauernopfer erkorene Robert Drijencic spielt sich täglich im Training und in seinen Kurzeinsätzen im Spiel sein Herz aus der Seele.“

Zum Schluss wünschte Schwethelm seinem Ex-Club aber auch noch „viel Glück und Erfolg für den direkten Wiederaufstieg“.

Grube hatte mit seinen Äußerungen Anfang der Woche für viel Wirbel gesorgt und hatte auch von eigenen Fans Kritik geerntet. Als „unprofessionell“ war sein Statement eingeordnet worden. Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller hatte die Worte seines Bremerhavener Pendants am Montag in einer Stellungnahme als „eines Erstligisten unwürdig und zudem in der Sache bodenlos und unverschämt“ bezeichnet.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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