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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

EWE Baskets mit Rückenwind in Spiel zwei

21.05.2019

Oldenburg Als Rickey Paulding mit den EWE Baskets Oldenburg 2009 den Meistertitel in der Basketball-Bundesliga holte, da erzielte der heute 36-Jährige im Finalspiel der Playoffs 20 Punkte gegen die Baskets Bonn und war damit der beste Schütze seiner Mannschaft. Und auch jetzt, zehn Jahre später, ging der Kapitän wieder einmal voran.

Wie schon am 25. Juni 2009 steuerte Paulding beim 105:94 (53:56)-Heimerfolg am Sonntag gegen Bonn 20 Zähler bei. „Oldenburg hat mit viel Energie begonnen, besonders Paulding hat da mächtig aufgedreht“, musste auch Bonns Trainer Chris O’Shea anerkennen. Durch den Sieg haben sich die Baskets Oldenburg den ersten Vorteil in der Best-of-Five-Serie gegen die Rheinländer gesichert und gehen mit einer 1:0-Führung in die zweite Viertelfinal-Partie, die an diesem Dienstag (20.30 Uhr) in Bonn stattfindet.

Die 6000 Zuschauer in der ausverkauften großen EWE-Arena erlebten von Anfang an ein temperamentvolles, emotionsgeladenes und vor allem offensiv geführtes erstes Playoff-Spiel. Gäste-Coach O’Shea entschied sich von Beginn an, den körperlich robusteren Yorman Polas Bartolo auf Will Cummings (34 Punkte) anzusetzen. Doch auch der „Beste Verteidiger der Saison“ konnte Oldenburgs MVP (Wertvollster Spieler der Saison) nur selten stoppen. Vor allem aber Paulding nutzte diesen vermeintlich cleveren Schachzug der Bonner eiskalt aus. Allein im ersten Viertel erzielte der Routinier elf Punkte (31:24).

Doch dann kippte das Spiel Mitte des zweiten Abschnitts. Auch, weil Bonns Spielmacher Josh Mayo (10), den die Oldenburger zunächst gut in Schach hielten, seinen Rhythmus fand und die Bälle gut verteilte. Die Rheinländer glichen aus (41:41/16. Minute) und gingen zur Halbzeit sogar in Führung (56:53). „Gerade in der Verteidigung haben wir einige Fehler gemacht, die den Bonnern einfache Körbe erlaubt haben“, sagt Oldenburgs Trainer Mladen Drijencic.

Auch nach der Pause war Bonn die spielbestimmende Mannschaft, doch dann drehten die Hausherren im Schlussviertel die Partie. Zum einen, weil Vojdan Stojanovski (11), Nathan Boothe (12) und Frantz Massenat (7) von der Bank aus wichtige Impulse setzten. Zum anderem, weil Paulding seine kleine Schwächephase Mitte des Spiels überwunden hatte.

Mit diesem Rückenwind wollen die Oldenburger nun die Führung in der Serie weiter ausbauen. „Der Druck liegt jetzt bei den Gastgebern, die Situation aus dem ersten Spiel ist in dieser Hinsicht umgedreht“, sagt Drijencic. Schließlich sind die Bonner nun unter Zugzwang. „Große Veränderungen sind innerhalb der kurzen Zeit schwer umzusetzen. Wir wollen den Matchball und freuen uns, dass uns mehr als 100 Fans begleiten“, so der Coach.

Für Bonn wird es vor allem entscheidend sein, seinen Spielmacher und besten Schützen Mayo frühzeitig in Szene zu setzten. Die Oldenburger wiederum werden versuchen, den Druck in der Defensive von Beginn an hochzuhalten.

„Es ist noch ein weiter Weg zu gehen, aber gegen Bonn sind es immer echte Schlachten. Wir freuen uns jetzt auf das zweite Spiel“, sagt Paulding, der gegen Bonn kurz vor dem Ende die 6500-Punkte-Marke in der Bundesliga durchbrach und nun bei 6502 Zählern liegt. In der ewigen Bestenliste liegen nur noch Jarvis Walker (6582) und Mike Jackel (10 789) vor ihm.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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