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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Abendtermin in Berlin verärgert die Baskets

18.01.2020

Oldenburg Einen Trainer interessiert grundsätzlich das nächste Spiel am meisten. So war Mladen Drijencic am Freitag mit der Vorbereitung auf das Bundesliga-Duell der EWE Baskets Oldenburg bei den Frankfurt Skyliners an diesem Samstag (18 Uhr) beschäftigt, als die Nachricht zu einem erst im Februar anstehenden Spiel hereinplatzte: Das Basketball-Pokalfinale zwischen Alba Berlin und Oldenburg wird am Sonntag, 16. Februar, zwar wie geplant in Berlin ausgetragen. Doch die Partie in der Arena am Ostbahnhof (auch bekannt als Mercedes-Benz-Arena) beginnt erst um 20.30 Uhr, was für viele Baskets-Fans mindestens ein Ärgernis bedeutet.

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In schlimmeren Fällen verhindert der späte Spielbeginn nämlich, dass die Anhänger ihr Team begleiten können. Denn der folgende Montag ist ein regulärer Schul- und Arbeitstag. In den vergangenen Jahren hatte das Finale – in welcher Stadt auch immer – nachmittags stattgefunden. Am 16. Februar gibt es nach Spielende von Berlin aus keine Zugverbindung mehr zurück in den Nordwesten. Und wer mit dem Auto oder dem Bus fährt, ist erst in den frühen Morgenstunden wieder daheim.

„Für mich ist das Verhalten der Berliner nicht nachvollziehbar, da der Finaltermin schon lange bekannt war“, sagte Jannik Wiggers-von Staa, Vorsitzender des Baskets-Fanclubs „Thunderstorm“: „Wenn das Spiel zu einer fanfreundlicheren Zeit am Nachmittag stattfinden würde, kämen sicherlich 1000 Oldenburger Fans mit. Da es nun um 20.30 Uhr beginnt, glaube ich, dass nur rund die Hälfte hinfährt.“ Er selbst werde aber in jedem Fall dabeisein.

Berlin und Oldenburg tragen die Partie in der Arena erst nach dem Eishockeyspiel Eisbären Berlin - Adler Mannheim (Spielbeginn 13.15 Uhr/zunächst war 14 Uhr geplant) aus. Die Eisbären hatten die Halle schon länger für diese Partie geblockt, so dass Alba Berlin nach dem Erreichen des Pokalfinales und dem Heimrechts-Zuschlag (es wurde gelost) plötzlich ein Problem hatte. Denn die sonst als Ausweichspielstätte genutzte Max-Schmeling-Halle ist an dem Tag bereits wegen des Handballspiels Füchse Berlin - SC Magdeburg belegt. Und da die Basketballer keine Alternativen vorbereitet hatten, gibt es am Ostbahnhof nun erst Eishockey und nach größeren Umbauten dann Basketball – mit den damit verbundenen Problemen.

„Diese Entscheidung ist ein Schlag ins Gesicht unserer Fans“, ärgerte sich Baskets-Geschäftsführer Hermann Schüller: „Aber wir müssen das leider so hinnehmen.“ Die Baskets würden gemeinsam mit ihren Sponsoren alles Erdenkliche unternehmen, „damit dieses Finale für möglichst viele Oldenburger Fans ein unvergessliches Ereignis wird“. Das heißt, dass kostenlose Sonderbusse fahren sollen. Außerdem wollen sich die Baskets an den Kosten für die Eintrittskarten beteiligen. Den Oldenburgern steht ein Kontingent von 1000 Tickets zu. Organisiert wird der Verkauf – wenn denn alle Informationen aus Berlin vorliegen – vom Fanclub „Thunderstorm“ (www.thunderstorm-oldenburg.de). Schüller: „Wir brauchen unsere Fans in Berlin und wir wollen unsere Fans nach Berlin bringen.“

Aktuell ist das Team aber in Frankfurt gefordert. Die Hessen hinken als Tabellen-13. ihren Erwartungen hinterher. Beim Blick in die Statistiken fällt auf, dass bei den Baskets und den Skyliners die Dauerbrenner unverzichtbar sind. Rickey Paulding (37), seit 2007 in Oldenburg, hat mit einer durchschnittlichen Einsatzzeit von 29:40 Minuten den höchsten Wert aller Baskets-Spieler. In Frankfurt gilt dies mit 35:45 Minuten für Quantez Robertson (35), der seit 2009 dort spielt.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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