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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Dem Center der EWE Baskets gelingt alles

04.02.2019

Oldenburg In der Nacht von Sonntag auf Montag traten die American Footballer der Los Angeles Rams und der New England Patriots im Super Bowl in Atlanta vor einem TV-Milliardenpublikum an. Glaubt man Mladen Drijencic, dem Trainer der EWE Baskets Oldenburg, waren unter den Fernsehzuschauern auch seine Spieler. „Montag ist natürlich kein Training“, sagte der gelöst und zufrieden dreinblickende Coach nach dem 103:89 (48:50)-Heimsieg seiner Oldenburger am Samstagabend gegen die Löwen Braunschweig, „ich hoffe, die Jungs gucken zusammen den Super Bowl.“

Verdient haben es sich die Baskets allemal. Durch den Erfolg zogen die Oldenburger wieder am Überraschungsteam aus Vechta vorbei auf Platz zwei der Basketball-Bundesliga. Rasta Vechta hatte durch einen Sieg gegen Weißenfels am Freitagabend den Baskets vorübergehend den Platz hinter Spitzenreiter Bayern München streitig gemacht.

Geschichtsstunde

Das Triple Double von Rasid Mahalbasic war erst das sechste seit Beginn der Datenerfassung in der Basketball-Bundesliga 1998: Denis Wucherer (Leverkusen) 37 Punkte/13 Rebounds/10 Assists) am 17. April 2004. Denis Wucherer (Leverkusen) 19 Punkte/10 Rebounds/12 Assists am 29. April 2004. Igor Perovic (Tübingen) 22 Punkte/10 Rebounds/10 Assists am 21. April 2007. Zack Whiting (Leverkusen) 13 Punkte/10 Rebounds/ 10 Assists am 23. April 2008. Lou Campbell (Bremerhaven) 12 Punkte/11 Rebounds/10 Assists am 1. Mai 2010.

Solide aufspielende Braunschweiger sorgten vor 6000 Zuschauern in der großen Arena dafür, dass sich die Partie in der ersten Halbzeit sehr ausgeglichen gestaltete. Die von Frank Menz trainierten Löwen machten deutlich, warum sie eines der Überraschungsteams dieser Saison sind. Die Baskets leisteten sich einige Unaufmerksamkeiten in der Verteidigung und wurden von den Braunschweigern gut beschäftigt. Im vom deutschen NBA-Star Dennis Schröder als Gesellschafter unterstützten Team überzeugte nicht nur Spitzenakteur DeAndre Lansdowne, der mit 23 Punkten bester Werfer seines Teams war. Auch die guten Aktionen von Scott Eatherton (14), Bazoumana Kone (13) und Thomas Kleipeisz (10) führten zu einem 48:50-Rückstand aus Oldenburger Sicht zur Pause. Drijencic war von dem starken Auftreten der Gäste keinesfalls überrascht: „Die Braunschweiger haben zuletzt viele Spiele gewonnen, auch gegen Bamberg und Berlin. Wir haben in den ersten 20 Minuten nicht gut genug in der Defensive gearbeitet und viel zu viele Turnovers produziert. Darunter hat unsere Offensive gelitten.“

Nach der Pause steigerte sich die Spielfreude der Oldenburger deutlich. Vor allem die etablierten Spieler übernahmen Verantwortung. Kapitän Rickey Paulding (13) drehte in Viertel drei richtig auf, versenkte drei Dreier und steckte seine Teamkollegen durch seine Körpersprache an. Will Cummings (22) avancierte einmal mehr zum erfolgreichsten Punktesammler der Gastgeber und Rasid Mahalbasic belohnte seinen überragenden Auftritt mit einem sogenannten Triple Double, also mit zweistelligen Werten in drei Statistik-Kategorien (19 Punkte/13 Rebounds/10 Assists). „Ich freue mich riesig für Rasid, dass er das Triple Double geschafft hat“, zollte Drijencic dem für die Baskets so wichtigen Center Respekt. Dass der Österreicher im vierten Viertel auch noch einen Notwurf von der Dreipunktelinie mit Brett im Korb unterbrachte, löste Erheiterung und Freude bei den Fans in der Halle aus.

Begünstigt wurde das überlegene Auftreten der Baskets in Halbzeit zwei auch davon, dass Braunschweigs Center Eatherton früh foulbelastet war: „Das hat Oldenburg gut ausgenutzt, vielleicht hätte ich ihn mehr schonen müssen“, haderte Löwen-Trainer Menz mit dem Spielverlauf. Der ehemalige Bundestrainer musste aber auch die Stärke der Oldenburger anerkennen: „Wir haben das hier gut gemacht. Insgesamt haben wir zwei Viertel gewonnen bei einer Mannschaft, die mindestens Halbfinalniveau hat. Vor allem Mahalbasic bekamen wir überhaupt nicht in den Griff, aber auch Boothe und Cummings haben bärenstark gespielt.“

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