Oldenburg - Nur noch fünf Spiele stehen für EWE Baskets Oldenburg in der laufenden Hauptrunde an. Die NWZ hat mal einen Blick auf die Saison geworfen und geschaut, was das Team von Mladen Drijencic in den kommenden Wochen noch so erwartet.
Saisonverlauf
24 Siege, davon 14 vor eigenem Publikum in der großen EWE-Arena und nur fünf Niederlagen: Die Baskets spielen eine starke Saison und grüßen nicht ohne Grund von Platz zwei der Tabelle. Einzig die Niederlage gegen Rasta Vechta Anfang April wird den Oldenburgern sicherlich immer noch bitter aufstoßen. Die Baskets wird mit großer Sicherheit Heimrecht in den Playoffs genießen – dass das nicht immer von Vorteil ist, wissen sie aus eigener Erfahrung. Dazu aber später mehr.
Restprogramm
Mit RP Ulm und Brose Bamberg haben die Baskets sicherlich noch einmal zwei harte Brocken vor der Brust. Zunächst ist das Team von Trainer Drijencic an diesem Samstag (18 Uhr) beim Sechsten aus Ulm zu Gast. Das Hinspiel war ein wahrer Krimi. Erst nach doppelter Verlängerung konnten die Baskets gewinnen.
Am 32. Spieltag geht es für Drijencic und sein Team dann nach Bamberg. Nach der Hinspielniederlage (89:100) hat der Fünfte noch eine Rechnung offen. Zuvor empfangen die Baskets aber die Gießen 46ers (30. April). Unterschätzen darf man die Hessen nicht, zumal die Baskets im Hinspiel (88:97) unterlagen.
Der Mitteldeutsche BC (10. Mai) und Merlins Crailsheim (12. Mai) kämpfen beide noch um den Klassenerhalt. Ein Selbstläufer werden auch diese Spiele sicherlich nicht.
Playoff-Historie
Die Baskets haben sich nach ihrem Aufstieg im Jahr 2000 als konstanter Teilnehmer an den Playoffs etabliert. In der Saison 2008/09 sprang sogar die Deutsche Meisterschaft heraus. Ein Jahr später führten die Oldenburger dann die Hauptrunden-Tabelle vor Alba Berlin an. Allerdings schieden die Baskets – trotz Heimvorteil im ersten Spiel – direkt in der ersten Runde der Best-of-five-Serie gegen die Phantoms Braunschweig (1:3) aus.
Dass es auch anders geht, bewiesen die Oldenburger in der Saison 2016/17, als sie als Hauptrundenfünfter, also ohne Heimrecht im ersten Spiel, erst Medi Bayreuth (3:1) und dann RP Ulm (3:2) ausschalteten. Im Finale unterlagen die Baskets dann Bamberg mit 3:0. Heißt: das Heimrecht in Spiel eins ist kein Garant für ein sicheres Weiterkommen.
