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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Drastischer Fan-Protest gegen neues Baskets-Logo

13.08.2018

Oldenburg Eine Fangruppierung der EWE Baskets Oldenburg hat auf das neue Logo und das neue Erscheinungsbild des Basketball-Bundesligisten mit einer drastischen Aktion reagiert und verkündet, künftig sämtliche Aktivitäten im Fanblock einzustellen. „Mit diesem Schritt sind die Baskets endgültig gestorben und wir haben damit die Grundlage unserer Fanarbeit verloren“, heißt es in einer am Sonntag veröffentlichten Erklärung der Fan-Gruppierung „Indefessi“, die einen Sarg vor der Geschäftsstelle des Clubs an der Maastrichter Straße aufstellte. Damit habe man symbolisch „unsere Identifikation mit dem Verein, seine Tradition und all jenes, was wir stets an ihm liebten“ zu Grabe getragen.

„Indefessi“ (italienisch für „unermüdlich“) ist kein offizieller Baskets-Fanclub, umfasst nur rund 20 Mitglieder, zählt aber mit Bannern und Choreographien zur aktiven Fanszene. Die Gruppe kritisiert in ihrer Erklärung unter anderem den zu großen Einfluss von Haupt- und Namenssponsor EWE sowie die aus ihrer Sicht insgesamt zunehmende Kommerzialisierung der Baskets, welche durch die Veränderung des Logos und dem neuen Blau-Ton in den Clubfarben ihren negativen Höhepunkt erreicht habe.

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„Acht Mitglieder der Gruppe haben ihre Dauerkarten gekündigt. Wir haben die ,Stellungnahme’ zur Kenntnis genommen, werden den Inhalt jedoch zum jetzigen Zeitpunkt nicht kommentieren. Diese kleine Gruppe steht jedenfalls nicht repräsentativ für unsere Fans und deren Sichtweise“, teilten die Baskets auf Anfrage mit.

Unabhängig von der „Indefessi“-Aktion äußerte sich Baskets-Kapitän Rickey Paulding in den sozialen Netzwerken zu den Diskussionen um das neue Baskets-Logo. Er sei „ehrlich geschockt“, schrieb der 35-Jährige am Sonntag. Auch das Wappen der Missouri Tigers, das von ihm favorisierte Football-Team, habe sich im Laufe der Jahre mehrfach verändert. Dies sei ein normaler Vorgang im Profisport, „ändert aber nichts an unserer Loyalität und unserer Liebe zum Team“, schrieb Paulding und schloss seinen Beitrag augenzwinkernd: „Wenn eine Logo-Veränderung das Schlimmste in deinem Leben ist, hast du ein verdammt gutes Leben.“

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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