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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets Oldenburg klettern auf Rang zwei

03.01.2019

Oldenburg Bereits in der Mitte des ersten Viertels machte die schrille Sirene deutlich, was von dem Bundesligaduell zwischen den EWE Baskets Oldenburg und den Eisbären Bremerhaven zu erwarten war. Denn als die Gäste am Mittwochabend in einer frühen Phase der Partie aufgrund eines Missverständnisses im Spielaufbau ihre Angriffszeit verstreichen ließen und daraufhin in Oldenburgs großer Arena das entsprechende akustische Signal ertönte, war klar: Hier traf eine stark verteidigende Mannschaft mit gehobenen Ansprüchen eine, die derzeit große Probleme hat, den Ball in die Nähe des gegnerischen Korbes zu bringen. Und so sprang ein letztlich klarer 99:76 (41:28)-Sieg für Oldenburgs Basketballer heraus.

„Vor allem mit der zweiten Hälfte bin ich sehr zufrieden“, sagte Baskets-Trainer Mladen Drijencic: „Hier haben wir zu unserer Aggressivität gefunden. Besonders freut mich, dass Till Isemann und Marcel Keßen bei ihren Einsätzen gute Statistiken aufwiesen.“

Für die Baskets war es der siebte Erfolg in Serie, im Gastspiel beim MBC Weißenfels an diesem Sonntag könnte der achte folgen. Außerdem verdrängte das Team von Trainer Mladen Drijencic – zumindest vorläufig – Alba Berlin vom zweiten Tabellenplatz. Auf die Berliner treffen die Baskets am Sonntag, 13. Januar, in eigener Halle.

Bester Werfer der Gastgeber war Rickey Paulding, der 18 Punkte erzielte. Aufseiten der abstiegsgefährdeten Eisbären sammelte Elston Turner die meisten Zähler (19).

Die Oldenburger waren den Gästen, bei denen Ex-Baskets-Profi Jan Niklas Wimberg in der Startformation stand, von Beginn an überlegen. Laufen, Passen, Werfen – das alles passierte beim Drijencic-Team eine Nummer schneller als bei den Spielern von Gästecoach Dan Panaggio. Und im direkten Duell der kreativen Köpfe Will Cummings und Chris Warren hatte der Oldenburger Cummings zunächst deutlich die Nase vorn. Warren kam zwar im Laufe des Spiels besser in Form, war aber keineswegs in der Lage, die Partie damit zu drehen.

Vor 6000 Zuschauern in der ausverkauften großen Arena war es mit allzu großer Spannung spätestens im dritten Viertel vorbei. 17 Punkte betrug der Oldenburger Vorsprung in der Mitte des Abschnitts, nach 30 Minuten waren es 20 (68:48).

Die Spielfreude anzumerken war dabei Rasid Mahalbasic (16 Punkte). Der Center aus Österreich zog mit dem Ball in die Zone, um entweder selbst zu vollenden oder den noch besser stehenden Teamkollegen zu bedienen. Oder er brachte sich in eine gute Position, um die Anspiele der Mitspieler zu verwerten. Obendrein sammelte der 28-Jährige noch Rebound um Rebound – Mahalbasic hatte richtig Lust auf Basketball.

Für die Eisbären wird es in dieser Form schwierig bis unmöglich sein, die Klasse zu halten. Die Mannschaft präsente sich über weite Strecken in der Offensive erschreckend harmlos. „Wir wurden hier dominiert“, sagte Panaggio: „Die Oldenburger waren uns in Sachen Körpergröße und Athletik einfach überlegen.“ Und gegen einen aufdrehenden Mahalbasic war kein Eisbär in der Lage, effektiv zu verteidigen. Auch als Drijencic im Schlussviertel verstärkt Akteure einsetzte, die sonst etwas weniger Spielzeit erhalten, vermochten die Gäste den Rückstand nicht zu verkürzen – ganz im Gegenteil. Marcel Keßen schraubte die Führung zwischenzeitlich auf mehr als 30 Punkte.

Auch Rasta Vechta war erfolgreich: Das Team besiegte Science City Jena mit 89:76 (42:40).

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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