• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Playoffs: Oldenburg träumt vom Finaleinzug

04.06.2014

Oldenburg Die EWE Baskets Oldenburg haben nach einer begeisternden Vorstellung die große Chance, in die Playoff-Finalserie der Basketball-Bundesliga einzuziehen. Am Dienstagabend gewann die Mannschaft von Trainer Sebastian Machowski das vierte Halbfinal-Spiel gegen Bayern München mit 70:60 (29:31) und erzwang damit ein fünftes und entscheidendes Duell. Dieses findet an diesem Donnerstag (19.30 Uhr/Sport 1) in München statt. Der Sieger der Partie trifft im Finale auf Alba Berlin, das am Dienstagabend das Endspiel erreichte.

Svetislav Pesic brachte die Oldenburger Fans schon früh gegen sich auf. Mehrfach kritisierte der Bayern-Trainer lautstark die Entscheidungen der Schiedsrichter und kam dafür sogar aufs Feld gelaufen – ein Pfeifkonzert in der mit 6000 Zuschauern ausverkauften Arena war die Antwort.

Falls Pesic mit den Aktionen auch seine Mannschaft anstacheln wollte, hatte dies Erfolg. Die Münchner waren von Beginn an das treffsichere Team; im ersten Viertel zogen sie auf bis zu zehn Punkte davon. Zustande kam diese Führung der Gäste auch durch das Wurfpech der Baskets, die aus nahezu jeder Distanz mehrere Fehlversuche verbuchten. Die Trefferquote aus dem Feld lag im ersten Viertel bei lediglich 15 Prozent. Zum Ende des ersten Abschnitts kämpfte sich der Vizemeister von 2013 aber wieder etwas heran, nach zehn Minuten stand es aus Sicht der Baskets 10:16.

Angefeuert vom begeistert mitgehenden Publikum legten die Oldenburger zu Beginn des zweiten Viertels einen 7:0-Lauf hin (unter anderem durch die ersten Punkte von Kapitän Rickey Paulding), so dass das Team erstmals in Führung ging. Dass die Begriffe „einfach“ und „schnell“ nicht zu dieser Halbfinal-Serie passen, wurde in der Folgezeit deutlich. Mehrmals wechselte die Führung, zur Pause lag das Machowski-Team mit 29:31 zurück.

Der in den vorherigen drei Partien so stark aufspielende Malcolm Delaney kam bei den Münchnern nicht so zum Zuge wie zuletzt. Aufseiten der Baskets war dagegen Julius Jenkins voll da, er kam zur Halbzeit bereits zwölf Punkte.

Zu Beginn des dritten Viertels legten die Baskets wiederum einen Lauf hin, dieses Mal waren es sogar 21 Punkte (!) in Folge. Pesic reagierte zwischendurch mit einer Auszeit und schrie nicht nur wegen der ohrenbetäubend lauten Kulisse auf sein Team ein. Stoppen ließen sich die Baskets aber nicht, sie bauten die Führung aus. Die vielen in Gelb gekleideten Zuschauer erhöhten noch einmal die Lautstärke, und auf der Anzeigetafel stand nach 28 Minuten eine 50:31-Führung für Oldenburg – erst dann gelangen dem FC Bayern durch Heiko Schaffartzik die ersten Punkte im dritten Viertel.

Im Schlussviertel schmolz der Vorsprung deutlich zusammen, die Baskets retteten ihn aber über die Zeit. Bester Werfer der Gastgeber war Jenkins (20), für München erzielte Bryce Taylor (15) die meisten Punkte.

Den Liveticker von Spiel 4 gibt es hier zum Nachlesen.


  
  www.nwzonline.de/ewebaskets 
Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2030
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.