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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets scheitern in erster Pokalrunde an Jena

08.10.2018

Oldenburg Lange Gesichter bei den EWE Baskets Oldenburg: Der Basketball-Bundesligist ist am Sonntag völlig überraschend in der ersten Runde des reformierten Pokal-Wettbewerbs gescheitert. Vor 4018 Zuschauern in der großen EWE-Arena unterlagen die klar favorisierten Baskets gegen Science City Jena mit 91:94 (53:41) und müssen damit ihren Traum vom zweiten Pokalsieg nach 2015 bereits frühzeitig begraben.

Nathan Boothe (22 Punkte) und Rickey Paulding (18) waren die besten Werfer bei der Mannschaft von Trainer Mladen Drijencic, die mit dem Pokal-Aus einen herben Dämpfer nach dem glanzvollen Bundesliga-Auftaktsieg in Braunschweig kassierte. Im Gegensatz zum 103:64-Kantersieg überzeugten die Oldenburger am Sonntag nur eine Halbzeit lang. Nach überlegen geführten ersten zwanzig Minuten verloren die Baskets in der zweiten Halbzeit komplett den Faden und wurden letztendlich von zwei ehemaligen Oldenburgern abgeschossen. Dru Joyce war mit 22 Zählern Topscorer bei den Jenaern, für die entscheidenden Punkte sorgte aber Julius Jenkins im Schlussviertel.

Ihren Gegner in der nächsten Runde erfahren die Thüringer kommenden Freitag, dann wird in der Halbzeitpause des Bundesligaspiels zwischen Berlin und Crailsheim (Beginn: 20.30 Uhr) das Viertelfinale ausgelost. Für die Oldenburger geht es einen Tag später, am Samstag, mit dem ersten Liga-Heimspiel gegen Ratiopharm Ulm weiter (20.30 Uhr).

Die Baskets, bei denen die zuletzt angeschlagenen Youngster Haris Hujic und Marcel Keßen nicht zum Einsatz kamen, machten von Beginn an deutlich, dass sie ihrer Favoritenrolle gerecht werden wollten. Die Hausherren überrumpelten noch nicht sortierte Jenaer, nach drei Minuten schloss Rickey Paulding eine schnelle Passstafette mit einem Dreier zum 8:2 ab. Der Spieler, der der Anfangsphase seinen Stempel aufdrückte, war jedoch Philipp Schwethelm. Der 29-Jährige markierte in den ersten fünfeinhalb Minuten zehn Punkte, traf dabei drei Dreier und war im Kampf um den Rebound immer wieder vor seinem Gegenspieler am Ball.

Die Gäste aus Thüringen, für die der Ex-Oldenburger Dru Joyce die ersten acht Punkte im Alleingang erzielte, kamen zwischenzeitlich auf einen Zähler heran (13:14/5. Minute), mussten danach aber wieder abreißen lassen. Oldenburg zog das Tempo an und ging mit einer 29:20-Führung in die erste Viertelpause.

Im zweiten Abschnitt änderte sich nichts an den Kräfteverhältnissen auf dem Parkett. Entweder mit flottem Umschaltspiel oder mit variabel vorgetragenen Angriffen brachten sich die Baskets in viele gute Wurfpositionen, aus denen sie recht zuverlässig einnetzten. Der starke Nathan Boothe traf nach 16 Minuten zum 43:34, zur Halbzeitsirene hatten die Gastgeber bereits die 50-Punkte-Marke geknackt. Dennoch: Entschieden war zu diesem Zeitpunkt noch nichts, Jena befand sich vor allem dank seiner starken Trefferquote aus der Distanz noch in Schlagdistanz (53:41).

Mit Wiederbeginn schlich sich dann der Schlendrian bei den Baskets ein, vor allem defensiv agierte das Drijencic-Team nun viel zu sorglos. Jena nutzte die sich bietenden Freiräume und verkürzte den Rückstand auf 58:61 (26.). Während die Baskets völlig aus dem Tritt gekommen waren, witterte der Außenseiter nun seine Chance. Im Schlussviertel eines auf einmal drehte plötzlich Julius Jenkins auf. Der 37-jährige Ex-Oldenburger war bis dahin so gut wie gar nicht in Erscheinung getreten, brachte Jena mit fünf Punkten in Folge auf zwei Zähler heran (78:80/35.). Kurz darauf war es dann soweit: Sid-Marlon Theis traf von der Dreierlinie und brachte die Gäste erstmals in Führung (83:81/37.).

Nun war es ein echter Pokal-Krimi, 1:18 Minute vor dem Ende traf Jenkins eiskalt zum 89:86 für Jena. Rasid Mahalbasic glich zwar noch einmal zum 91:91 aus, doch Jena hatte die letzte Antwort parat.

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