Oldenburg - Das war souverän: Mit einer makellosen Bilanz sind die EWE Baskets Oldenburg durch die erste Gruppenphase der Euro-Challenge marschiert. Der 90:67-Erfolg bei Lemi-Ved Körmend (Ungarn) am Dienstagabend war der sechste Sieg im sechsten Spiel für den Basketball-Bundesligisten. In der Zwischenrunde, in der noch 16 Mannschaften vertreten sind, treffen die Baskets ab Mitte Januar auf den Ligarivalen Baskets Bonn, Tsmoki Minsk (Weißrussland) und Okapi Aalstar (Belgien).

„Die Gegner sind mit Sicherheit sehr viel stärker als die aus der ersten Gruppenphase. Wir wollen aber natürlich ins Viertelfinale einziehen“, sagte Oldenburgs Trainer Sebastian Machowski. Stärkster Widersacher werden wohl die Bonner sein, bei denen die Baskets in der Bundesliga erst Anfang November eine empfindliche 57:90-Niederlage kassierten.

Dass man auf europäischer Ebene auf einen deutschen Kontrahenten trifft, bezeichnete Machowski als ein „bisschen unglücklich.“ „Ein internationaler Gegner wäre interessanter gewesen. Andererseits sind die Reisestrapazen dadurch geringer“, meinte der 40-Jährige. Auch das in der Nähe von Brüssel gelegene Aalst ist für die Oldenburger relativ bequem zu erreichen. Die Okapi Aalstars sind amtierender belgischer Pokalsieger.

Wann die Baskets ihr erstes Spiel gegen den weißrussischen Meister Minsk austragen, ist noch offen, da die EWE-Arena an den eigentlichen Terminen (15./16. Januar) belegt ist. Alle anderen Termine stehen fest: Es folgen drei Auswärtsspiele in Bonn (23. Januar), Aalst (29. Januar) und Minsk (12./13. Februar). Die Zwischenrunde endet mit zwei Heimspielen gegen Bonn (19. Februar) und Aalst (26. Februar).

Derweil werden die zuletzt verletzten Konrad Wysocki, Robin Smeulders und Ronnie Burrell beim Bundesliga-Derby an diesem Sonnabend in Quakenbrück (20 Uhr) wohl wieder dabei sein. „Davon gehe ich aus“, sagte Machowski.