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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Oldenburger Baskets schöpfen neuen Mut

17.05.2016

Oldenburg Etwa 50 Fans der EWE Baskets Oldenburg sind am Montagabend nach Ulm aufgebrochen. Dort findet an diesem Dienstag (18.30 Uhr) das vierte Viertelfinalspiel der Playoffserie zwischen RP Ulm und Oldenburg statt, zu dem es um ein Haar gar nicht mehr gekommen wäre. Am Sonnabend hatten die Baskets das vorzeitige Aus durch einen hauchdünnen 87:85 (53:42)-Heimsieg gerade noch so abgewendet und damit den Traum vom Halbfinal-Einzug am Leben gehalten.

Die Statistik zum Spiel

Oldenburg Paulding 30 Punkte/3 Dreier, Qvale 17, Schwethelm 14/3, Duggins 12, Machado 6, Prepelic 4, C. Kramer 2, Bacak 2, Wimberg, Lockhart.

Ulm Morgan 25, Günther 16/3, Babb 15/1, Butler 12/1, Rubit 11, Ferner 3/1, Henry 3, Braun, Krämer. Rebounds Oldenburg 31/Ulm 34.

Zuschauer 5885.

Durch den ersten Erfolg in der Meisterrunde verkürzten die Oldenburger in der Serie auf 1:2 und machten den ersten Schritt auf dem Weg zur erhofften Aufholjagd. Obwohl das vorzeitige Saisonende weiterhin droht, ist die Zuversicht im Lager des Hauptrunden-Zweiten zurückgekehrt. Bei einem Auswärtssieg an diesem Dienstag käme es am Donnerstag (20.30 Uhr) zu einem entscheidenden fünften Spiel in Oldenburg.

„Wir werden alles tun, um diese Serie zu gewinnen. Dieses Publikum hat es nicht verdient, aus den Playoffs auszuscheiden“, sagte Trainer Mladen Drijencic am Sonnabend, nachdem die Baskets von 5885 Zuschauern in der großen EWE-Arena zum hart erkämpften Heimsieg gepeitscht worden waren. „Wir wollten diese Serie heute nicht enden lassen“, meinte Kapitän Rickey Paulding, dessen wilde Entschlossenheit sich in einer überragenden Leistung und 30 Punkten ausdrückte.

Zum zweiten Matchwinner neben Paulding avancierte Scott Machado. Der Spielmacher, der in dieser Spielzeit erst 13 Partien für die Baskets absolviert hatte, war für Nemanja Aleksandrov in den Kader gerutscht, spielte einige kluge Pässe auf Center Brian Qvale und erzielte 1,2 Sekunden vor dem Ende mit einem Zitterwurf den entscheidenden Korb. „Ich freue mich, dass die Hereinnahme von Scott Wirkung gezeigt hat“, sagte Drijencic, der mit dieser Maßnahme durchaus ins Risiko gegangen war. Indem er Aleksandrov draußen ließ, verzichtete der Trainer freiwillig auf eine etablierte Kraft auf den durch die Ausfälle von Dennis Kramer und Robin Smeulders personell eh schon dünn besetzten großen Positionen.

Drijencic’ Plan, mit einer kleineren Aufstellung aggressiver und schneller zu spielen, ging jedoch auf. Vor allem im zweiten Viertel wurden die Ulmer von den Baskets förmlich überrannt – Paulding, Vaughn Duggins und Philipp Schwethelm waren in dieser Phase kaum zu stoppen. Trotz einer 13-Punkte-Führung gerieten die Hausherren aber noch gehörig ins Wanken, ehe Machados Treffer den Nervenkrimi beendete.

„Wir müssen mehr als 100 Prozent geben“, sagte Duggins mit Blick auf Spiel vier an diesem Dienstag und setzte zugleich auf nachlassende Kräfte bei den vom Verletzungspech gebeutelten Ulmern: „Je länger diese Serie dauert, desto besser für uns.“

Kein Mittel fanden die Oldenburger auch am Sonnabend gegen Ulms Center Raymar Morgan, der 25 Zähler markierte. „Ihn müssen wir besser in den Griff bekommen“, sagte Paulding, dessen Team in Ulm eine aufgeheizte Atmosphäre erwartet. „Wir stehen vor einer Herkules-Aufgabe“, meinte Drijencic.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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