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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Rivalen plagen ähnliche Sorgen

15.11.2014

München /Oldenburg Bayern, Bamberg, Berlin. Bis zum Monatsende fordern die EWE Baskets Oldenburg nacheinander die drei großen B’s der Basketball-Bundesliga heraus – eine echte Standortbestimmung für den aktuellen Tabellenzweiten. „Auf diese Partien haben wir gewartet“, sagte Trainer Sebastian Machowski vor dem Auftakt der Spitzenspiel-Wochen an diesem Sonntag (17 Uhr/Sport 1) bei Meister München.

Auf großartige Motivationsreden kann der 42-Jährige diesmal wohl getrost verzichten, denn „gegen Bayern München muss man niemanden gesondert pushen, das ist klar“, so Machowski. Sollte sich der Coach aber doch dazu entschließen, in die psychologische Trickkiste zu greifen, würde sich die Aufzeichnung des vorletzten Gastspiels der Oldenburger an der Isar anbieten. Damals, am 31. Mai, feierten die Baskets nach einer denkwürdigen Playoff-Partie einen 105:103-Erfolg nach zweimaliger Verlängerung und verhinderten so das vorzeitige Halbfinal-Aus. Dies ereilte die Oldenburger schließlich nach Spiel fünf – Bayern bejubelte kurze Zeit später den Titelgewinn.

Von einer meisterlichen Verfassung sind die Süddeutschen derzeit aber weit entfernt. Am Donnerstagabend kassierte die Mannschaft von Trainer Svetislav Pesic beim 86:93 gegen Fenerbahce Istanbul die vierte Niederlage im fünften Gruppenspiel der Euroleague, auf nationaler Ebene rutschte man nach der Pleite im Prestigeduell bei Vizemeister Alba Berlin auf Rang drei ab.

Die aktuelle Schwächephase der Münchner hat Gründe: In Deon Thompson und Malcolm Delaney haben zwei Schlüsselspieler den Verein im Sommer verlassen, schmerzlich vermissen die Münchner zudem den in den letztjährigen Playoffs bärenstarken Kapitän Bryce Taylor. Der frühere Quakenbrücker plagt sich seit Monaten mit Leistenproblemen herum und hat in dieser Saison noch kein Spiel bestritten. Gleiches gilt für Paul Zipser, der nach einer Knie-Verletzung für sein Comeback arbeitet. Weil nun auch der aus Bamberg geholte Anton Gavel mit einer Knöchelblessur wochenlang ausfällt, denkt Geschäftsführer Marko Pesic über Nachverpflichtungen nach.

Allerdings können auch die Oldenburger ein Liedchen davon singen, personell am Stock zu gehen. Aufgrund der Verletzungen von Maurice Stuckey und Julius Jenkins sowie dem plötzlichen Abgang von Tywain McKee fanden sich in den vergangenen Wochen nur mit Mühe zehn gesunde Spieler zum Training zusammen.

„Es ist klar, dass beide Teams von einer Idealsituation noch ein Stück entfernt sind“, meinte Machowski, für den sich die Personalsituation seit Mittwoch etwas entspannt hat. Bei der 81:83-Niederlage im Eurocup in Rom kehrte Stuckey aufs Parkett zurück, zudem feierte der nachverpflichtete Spielmacher Casper Ware sein Debüt. Hinter dem Einsatz von Julius Jenkins (Hüftprellung) steht indes für Sonntag weiterhin ein Fragezeichen.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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