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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Routinier kennt sich im Nordwesten aus

17.09.2016

Oldenburg Dirk Mädrich hat schon einmal bewiesen, dass er weiß, wo in der Heimspielstätte seines neuen Arbeitgebers die Körbe hängen. Vor knapp drei Jahren lief der Basketball-Profi im Trikot von Rasta Vechta in der großen EWE-Arena zur Höchstform auf. Mädrich bekam den Ball, nahm Maß und traf – immer und immer wieder.

Auch wenn es für den damaligen Aufsteiger Vechta nicht zur Sensation bei den EWE Baskets Oldenburg reichen sollte, war es ein außergewöhnlicher Abend für den 2,12 Meter großen Hünen. So außergewöhnlich, dass Mädrich noch heute genau weiß, wie viele Punkte er den Baskets an diesem 25. November 2013 eingeschenkt hat. 27 waren es, fünf von sechs Dreierversuchen fanden ihr Ziel. „Es lief ganz gut damals für mich“, sagt Mädrich und setzt ein breites Grinsen auf.

Kultstatus in Vechta

An diesem Sonntag (16 Uhr) beim Testspiel gegen BC Ostende (Belgien) wird der 33-Jährige nun erstmals im Oldenburger Dress in der Arena auflaufen, der Center ist einer von drei Zugängen der Baskets. Mit dem Wechsel von Bonn nach Oldenburg kehrte Mädrich in eine ihm bestens bekannte Region zurück.

„Die Gegend hier ist so etwas wie meine zweite Heimat“, sagt der in Moers geborene Routinier, dessen Verlobte in Osnabrück lebt. Fünf Jahre seines Basketballer-Lebens verbrachte Mädrich im Nordwesten. Von 2007 bis 2009 spielte er für die Artland Dragons in Quakenbrück, von 2011 bis 2014 in Vechta, wo er noch immer von den Fans verehrt wird und Kultstatus genießt.

„Rasta war die beste Entscheidung meiner Karriere“, denkt Mädrich zurück. Im Formtief und von Rückenverletzungen geplagt, entschloss sich der international erfahrene Center vor fünf Jahren zu einem radikalen wie ungewöhnlichen Schritt und wechselte von Gießen aus der ersten in die dritte Liga nach Vechta.

„Ich stand damals am Scheideweg und habe mir gesagt, dass ich etwas verändern muss“, sagt Mädrich. Unter Trainer Pat Elzie fand er die Freude am Basketball wieder und spielte eine der Hauptrollen beim märchenhaften Durchmarsch Rastas ins Oberhaus.

„Es war eine tolle Zeit, die mich basketballerisch und menschlich weiter gebracht hat“, sagt Mädrich: „Umso mehr freue ich mich, dass der Verein zurück in der Bundesliga ist.“

In Oldenburg wäre Mädrich nach einer sportlich enttäuschenden Saison in Bonn nicht gelandet, wenn Robin Smeulders seine Karriere im Sommer nicht aufgrund von Rückenproblemen hätte vorzeitig beenden müssen. „Robin war sechs Jahre hier. Mir ist bewusst, dass ich in große Fußstapfen trete. Allerdings bin ich auch erfahren genug, um diese Rolle anzunehmen“, sagt Mädrich, der mit seinem starken Distanzwurf einen unkonventionellen Center-Typen darstellt.

Prominente Trainer

Der 33-Jährige hat in seiner Laufbahn zu viel erlebt, als dass er sich durch Vorbehalte von einigen Fans verunsichern lassen würde. Er spielte in Frankreich und Griechenland, in Dirk Bauermann und Chris Fleming arbeitete er mit zwei der prominentesten deutschen Basketball-Trainern zusammen. Umso bemerkenswerter erscheint seine Begeisterung über seinen neuen Coach Mladen Drijencic. „Mladen kann man nicht mit anderen Trainern vergleichen“, meint Mädrich: „Er verlangt unheimlich viel von seinen Spielern, hat aber gleichzeitig immer ein Lächeln auf den Lippen. Er steht voll hinter einem, das gibt immenses Selbstvertrauen. Ich würde fast von einer Vaterfigur sprechen.“

Der neuen Saison sieht der Center zuversichtlich entgegen. Teams wie Bamberg oder München seien Favorit, „aber wir müssen uns vor niemandem verstecken“. Im Hinterkopf hat Mädrich schon den 3. Oktober. Dann geht es gegen seinen Ex-Club Vechta. „Ich habe schon einige Kartenanfragen von Freunden bekommen“, erzählt er. Vielleicht bekommen diese ja wieder einen Mädrich in Höchstform zu sehen.

Christopher Deeken Redakteur / Sportredaktion
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