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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Baskets- geschäftsführer Schüller: Korbjäger in China schon in Bedrängnis

03.09.2019

Shenzhen Eine „tolle Stimmung“ in der Halle erlebten Hermann Schüller und eine Gruppe von Sponsoren der EWE Baskets Oldenburg am Sonntag beim ersten Spiel der deutschen Basketball-Nationalmannschaft in Shenzhen – natürlich zu Beginn vor allem aufseiten der französischen Fans unter den 13 000 Zuschauern. Denn das deutsche Team legte gegen Frankreich einen fulminanten Fehlstart hin, lag nach fünf Minuten mit 0:14 hinten und verlor deshalb trotz „toller Aufholjagd“ (Schüller) mit 74:78.

„Verdient hatten sie den Sieg dann eben nicht“, meinte der Geschäftsführer der Baskets, der sich über das zaghafte Auftreten der deutschen Spieler wunderte: „Sie hatten kein Selbstbewusstsein. Aber mit dem starken Kader mit mehreren NBA-Spielern muss man sich doch nicht so verstecken“, meinte Schüller, der die Sponsoren-Reise schon vor Monaten in der Hoffnung geplant hatte, dass Baskets-Akteur Karsten Tadda im WM-Aufgebot von Trainer Henrik Rödl stehen würde. Tadda aber hatte den Sprung ins WM-Team nicht geschafft und weilte bis Sonntag mit den Baskets im Trainingslager in Serbien. Eine China-Reise steht aber auch ihm noch bevor: Am 17. September fliegt das Team von Trainer Mladen Drijencic ins etwa 1200 Kilometer von Shenzhen entfernte Chongqing zu einem Vorbereitungsturnier.

Schüller und die zehnköpfige Gruppe um den ehemaligen Oldenburger Oberbürgermeister Gerd Schwandner indes schauen sich auch die beiden kommenden Gruppenspiele des deutschen Teams an diesem Dienstag (10.30 Uhr MESZ) gegen die Dominikanische Republik und am Donnerstag (10.30 Uhr) gegen Jordanien an.

Dazu gibt es ein „tolles Rahmenprogramm“: „Wir gucken uns viele Sehenswürdigkeiten an“, berichtet Schüller. Am Montag haben sie eine Stadtführung durch das nur 20 Kilometer von Shenzhen entfernte Hongkong gemacht. Von den politischen Spannungen dort haben sie indes nichts mitbekommen, sagt Schüller. Hauptsächlich geht es aber um Basketball: Am Mittwoch steht sogar ein Treffen mit Trainer Rödl und dem Team auf dem Programm.

Was das Auftaktspiel und die Einstellung der Spieler angeht, war Deutschlands Johannes Voigtmann indes einer Meinung mit Schüller: „Wir haben die Sachen gemacht, die wir machen wollten. Wir haben es nur ohne Überzeugung gemacht“, erklärte der 63-malige Nationalspieler, der mit 25 Zählern der Lichtblick an einem ganz bitteren Abend war. Der 26-Jährige hofft auf Besserung: „Wir müssen jetzt entscheiden, ob wir das Gesicht zeigen wollen, das wir Anfang der ersten und zweiten Halbzeit gezeigt haben, oder das andere. Wenn wir das andere zeigen, dann haben wir immer noch eine Chance, hier was zu reißen.“

Mit einer Menge Optimismus war Voigtmann ins Turnier gegangen. „Wir schielen auf die Olympia-Quali“, sagte er zuletzt, „dafür müssen wir sicher durch die erste Runde kommen.“

Gewinnt das DBB-Team gegen die Dominikanische Republik und Jordanien, reicht es für die zweite Gruppenphase. Dann wäre ein Platz bei einem Qualifikationsturnier für Tokio 2020 sicher.

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Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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