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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Basketball: Sieg und Niederlage über Ostern

06.04.2010

HAGEN Die Basketballer der EWE Baskets Oldenburg durchlebten über Ostern alle Facetten der Gefühlswelt. Am Sonnabend verloren sie das Derby bei den Artland Dragons Quakenbrück 52:66 (30:30) und mussten nach acht Siegen in Folge mal wieder eine Niederlage einstecken. Am Montag holten sie sich dank einer Steigerung nach dem Wechsel noch einen 73:64 (33:34)-Sieg bei Aufsteiger Phoenix Hagen.

Startprobleme in Hagen

In Hagen hatten die Baskets erhebliche Startschwierigkeiten. Sie standen nicht sicher in der Abwehr und hatten vor allem mit John Turek Probleme, der vor dem Wechsel 18 seiner 28 Punkte erzielte. Überzeugend schon jetzt Center Ruben Boumtje Boumtje, der in der Reboundarbeit glänzte. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Gäste in Fahrt. Und das, obwohl sie sich eine Vielzahl von Ballverlusten erlaubten. Zur Pause hatten sie dennoch den Anschluss geschafft.

Aufbauend auf der guten Defensive setzte sich der Aufwärtstrend im zweiten Abschnitt fort, auch wenn im dritten Viertel die Hagener noch einmal etwas davonziehen konnten. 50:54 (30.) lagen die Mannen von Predrag Krunic noch hinten.

Starkes letztes Viertel

Vollends in den Griff bekamen sie die Partie im letzten Viertel. Nicht nur jetzt zeigte Rickey Paulding seine Offensivqualitäten. Zudem waren die Gäste nun siegessicher, während die Einheimischen nicht mehr an ihre Chance glaubten. Nach 31 Minuten brachte Jasmin Perkovic sein Team mit einem Dreier 56:54 in Führung. Von da dominierten die Gäste, die noch mit einem sicheren Sieg die Heimreise antraten. Entsprechend zufrieden war Krunic, der seinem Team eine gute Leistung in der Defensive bescheinigte.

Nach der Niederlage in Quakenbrück am Sonnabend ließ Krunic bei der Pressekonferenz lange auf sich warten: „Ich habe mein Team nach der Niederlage auf die nächste Aufgabe gegen Hagen eingestimmt und versucht, die Pleite gleich aus den Köpfen zu bekommen“, erklärte er. Krunic handelte bewusst so, denn vor allem Hälfte zwei dürfte den Oldenburgern Spielern zu denken gegeben haben.

In diesem kampfbetonten Spiel mit Playoff-Charakter ging es nie darum, einen Schönheitspreis zu gewinnen. Angeführt von einem souverän agierenden Jason Gardner hielten die Baskets immer Kontakt zu den hochmotivierten Gastgebern. Nie entstand der Eindruck, dass die Baskets in Gefahr geraten könnten.

Quakenbrück mit Lauf

Schon gar nicht, als sie nach 26 Minuten durch Dreier von Paulding und Gardner 40:33 in Führung gegangen waren. „Wir haben dann die Kontrolle über die Partie verloren“, analysierte Krunic. Recht hatte er, denn von da an agierten nur noch die Dragons. Angetrieben von einem euphorischen Publikum gewannen sie nicht nur unter den Körben die Hoheit, sondern sie spielten sich in einen Rausch. Weiter verteidigten sie aggressiv und effektiv, um auf der anderen Seite die Lücken in der Oldenburger Defensive zu nutzen, denn die langen Spieler der Baskets standen allesamt vor dem fünften Foul. Und in der Offensive erwiesen sich die Baskets als zu ungeduldig, zu fahrlässig. Das schlug sich in Ballverlusten und in der Punkteausbeute nieder. Während die Dragons bis zur 33. Minute (55:41 für Quakenbrück) 22 Punkte sammelten, kamen die Baskets durch einen Freiwurf von Gardner (41:45) zu gerade mal einem Zähler. Drei weitere Freiwürfe vergaben sie ebenso wie sechs Dreier. Verständlich, dass Krunic nach dem Spiel bei seiner Mannschaft sein wollte.

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