Oldenburg - Mit dem Pokalsieg 2015 haben die EWE Baskets Oldenburg Geschichte geschrieben. Die Helden im Überblick:Chris Kramer (27 Jahre/Aufbau): Seit er von Trainer Mladen Drijencic zum Spielmacher umfunktioniert wurde, spult das Kämpferherz sein Pensum wieder wie gewohnt ab. Als Antreiber und Vorbereiter unersetzlich.Casper Ware (25 Jahre/Aufbau): Der Pokal war die richtige Bühne für den kleinen US-Amerikaner. In der Vergangenheit nach seiner kurzfristigen Verpflichtung oft gescholten, zeigt Ware inzwischen seinen enormen Wert für die Mannschaft. Rickey Paulding (32 Jahre/Flügel): Baut weiter an seiner eigenen Legende. Der Kapitän war da, wenn er gebraucht wurde und ist jetzt deutscher Meister (2009) und Pokalsieger mit den Baskets.Nemanja Aleksandrov (28 Jahre/Flügel): Beim wurfstarken Serben bleibt oft das Gefühl, dass er unter seinen Möglichkeiten agiert. Ein ungemein talentierter und vielseitiger Spieler, der sogar noch mehr zeigen könnte.Philipp Neumann (23 Jahre/ Center): Der sympathische Center ist das Bindeglied zwischen Mannschaft und Publikum. Neumann zeigt auf dem Parkett immer vollen Einsatz und reißt bei jeder Gelegenheit die Zuschauer auf den Rängen mit. Adam Chubb (33 Jahre/Center): Der Routinier ist immer noch Herzstück der Oldenburger. Vor einem Jahr nach einem Innenknöchelbruch im Formtief, holte er nun nach seiner erfolgreichen Zeit bei Alba Berlin den nächsten Titel. Julius Jenkins (34 Jahre/Aufbau): Auch Jenkins hat in der Hauptstadt und in Bamberg schon einige Trophäen gesammelt. Jetzt folgte der erste Titel mit Oldenburg für den 34-Jährigen, der sich immer mehr in der Rolle als Mentor für den neun Jahre jüngeren Ware einfindet.Philip Zwiener (29 Jahre/Flügel): Spielt inzwischen mit mehr Selbstvertrauen als noch unter Ex-Trainer Sebastian Machowski. Als verlässlicher Punktesammler und Verteidiger von der Bank ist Zwiener eine wichtige Schraube im Getriebe der Baskets. Maurice Stuckey (24 Jahre/Aufbau): Mit seiner Geschwindigkeit und knochenharter Defensive ist Stuckey ein weiteres Puzzleteil des Erfolges. Er braucht wenig Anlaufzeit, um auf dem Parkett abzuliefern. Robin Smeulders (27 Jahre/Flügel): Ein Vorbild an Souveränität und Pflichtbewusstsein. Egal, wie lange Smeulders zum Zuge kommt, er erledigt seine Aufgaben.Leo Niebuhr (28 Jahre/Flügel): Bisher wurde Niebuhr nur einmal in der Liga eingesetzt. Darf sich trotzdem zusammen mit dem Team freuen und Pokalsieger nennen.Dominic Lockhart (20 Jahre/Aufbau): Seine Zeit wird noch kommen. Der 20-Jährige hat alle Anlagen, um ein überdurchschnittlicher Bundesliga-Spieler zu werden.Mladen Drijencic (49 Jahre/Cheftrainer): Was für eine Erfolgsgeschichte! Drijencic übernahm die Mannschaft vor drei Wochen und impfte ihr wieder intuitiven Basketball, Spielfreude und Selbstvertrauen ein. Im Finale stand der 49-Jährige so sehr unter Strom, dass er in jedem Angriff an der Seitenlinie mitverteidigte. Er trägt einen riesigen Anteil am Titelgewinn.Ralph Held (57 Jahre/Assistenztrainer): Der langjährige Co-Trainer ist ein ausgewiesener Pokal-Spezialist. Schon 1998 und 2001 gewann Held an der Seite von Don Beck mit Trier den Cup. Später wechselten beide nach Oldenburg. Nun machte er den dritten Pokal-Triumph perfekt. Maxim Hoffmann (27 Jahre/Assistenztrainer): Drijencic holte Hoffmann, den er aus dem Nachwuchsprogramm kennt, in sein Trainerteam. Die Zusammenarbeit fruchtet.

Arne Erik Jürgens
Arne Erik Jürgens Thementeam Polizei/Justiz