[SPITZMARKE]OLDENBURG - OLDENBURG/BMY - Mit Wohlwollen hat Jens Brämer am Wochenende den 26. Spieltag in der Basketball-Bundesliga verfolgt. „Wir sind wieder voll dabei“, sagt der Manager der EWE Baskets Oldenburg mit Blick auf die Tabelle. Nach Minuspunkten hat die Mannschaft von Don Beck, die wieder einmal tatenlos zuschauen musste, mit Bonn, Ludwigsburg und Quakenbrück gleichgezogen. Alle vier Teams haben nun elf Niederlagen auf dem Konto.

Umso wichtiger sind die nächsten beiden Spiele für die Oldenburger, nach denen sich schon entschieden haben kann, ob die Baskets noch den Sprung unter die ersten Acht schaffen. Am kommenden Sonntag reist das Beck-Team zum deutschen Meister Skyliners Frankfurt. Co-Trainer Ralph Held beobachtete die Hessen am Sonnabend in der Quakenbrücker Artland Arena.

Auch seine Spieler Tyron McCoy, Terry Black und Mike Bernard überzeugten sich beim 88:74-Sieg von der Stärke der Frankfurter. „Wir fahren dorthin, um zu gewinnen. Wir haben keine Angst“, sagt Brämer. Sein Optimismus ist durchaus berechtigt: Das Hinspiel gewann sein Team 84:70.

Der zweite Teil des Oldenburger Trainergespanns, Don Beck, weilte am Sonnabend in Bonn. Die Rheinländer, die gegen Gießen deutlich 76:89 verloren, sind am Mittwoch, 13. April, in der Weser-Ems-Halle zu Gast. Drei Tage später kommt der Tabellenvorletzte Würzburg nach Oldenburg. „Jetzt müssen wir zeigen, was wir können“, weiß Brämer.

Mit einem möglichen Endspiel am 1. Mai gegen die kleinen Nachbarn aus Quakenbrück möchte der Manager aber nicht rechnen: „Bis dahin sind noch viele Spiele. Alles ist so eng, da kann noch viel passieren.“ Für den Basketball im Norden ist es auf jeden Fall besser, wenn beide Teams die Playoffs erreichen. „Aber so ein Endspiel hätte auch etwas“, fügt Brämer hinzu.