STAHNSDORF/OLDENBURG - Die Rollen waren bereits vor dem Anpfiff klar verteilt: Als hoher Favorit reisten die EWE Baskets Oldenburg im BBL-Pokal zur Erstrunden-Partie zum RSV Eintracht Stahnsdorf – und wurden ihrer Rolle gerecht. Mit 81:48 (40:17) besiegte der Basketball-Bundesligist am Mittwochabend den Pro-B-Ligisten (Dritte Liga). „Ich denke, wir sind die Sache von Beginn an sehr professionell angegangen und haben uns den Sieg in der ersten Halbzeit mit einer guten Abwehrleistung gesichert“, sagte Co-Trainer Ralph Held. „Wir haben den Gegner ernst genommen und mit entsprechender Konsequenz gespielt.“

Von Anfang an ließen die Oldenburger die Stahnsdorfer nicht ins Spiel kommen und setzten sich gegen Ende des ersten Viertels erstmals deutlicher ab. Nach zehn Minuten führten die Baskets mit 24:11.

Zu Beginn des zweiten Viertels schraubten die Oldenburger den Vorsprung innerhalb weniger Minuten weiter in die Höhe. Nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff hieß es 31:13. Der Grundstein für den Sieg war damit bereits gelegt. Bis zur Pause verteidigte die Mannschaft von Trainer Predrag Krunic die Führung souverän und ging mit einem 40:17 in die Kabine.

Nach dem Seitenwechsel gestaltete sich die Begegnung ein wenig ausgeglichener, wobei der Sieg keineswegs wackelte. Dennoch gab Ralph Held insgesamt zu: „Es war kein herausragendes Spiel, aber das war auch nicht notwendig.“ Bis zum Ende des dritten Viertels erhöhten die Gäste auf 63:35 – die Stahnsdorfer hatten dem nicht mehr viel entgegen zu setzen.

Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnten die Oldenburger auch im Schlussviertel den Vorsprung noch einmal ausbauen. Knapp fünf Minuten vor Ende hieß es 76:37 für die Baskets, die sich gedanklich bereits auf das Pokal-Achtelfinale freuen durften. Denn dort wartet nun mit dem Derby gegen die Artland Dragons aus Quakenbrück eine besondere Herausforderung. Held: „Ein Lokalderby hat immer einen besonderen Reiz.“

Zunächst richtet sich der Blick jedoch wieder auf die Bundesliga. Am Sonnabend treten die Baskets um 20 Uhr beim Tabellenletzten Science City Jena an.

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