Ulm/Bremerhaven - Der deutsche Basketballmeister Brose Bamberg hat sich beim Bundesliga-Debüt von Trainer Luca Banchi eindrucksvoll zurückgemeldet. Der strauchelnde Titelverteidiger gewann am Sonntag bei RP Ulm mit 90:67 (44:31) und kletterte nach dem zweiten Sieg in Serie in der Tabelle auf Rang sieben. „Durch einen Trainerwechsel ändert sich die Atmosphäre in der Mannschaft“, erklärte Nationalspieler Maodo Lo.
Spitzenreiter Bayern München (44:2) hatte beim 111:91 (51:52) gegen den Mitteldeutschen BC mehr Probleme als erwartet. Der Meisterschaftsfavorit zeigte sich zwei Tage nach dem Eurocup-Spiel im russischen Kasan am Freitag erst nach dem Seitenwechsel in guter Verfassung und gewann zum 19. Mal in Serie.
Die Eisbären Bremerhaven stecken weiterhin tief im Abstiegskampf. Gegen Alba Berlin verlor das Team von Trainer Arne Woltmann am Sonntag vor 3430 Zuschauern in der heimischen Stadthalle mit 85:99 (46:49). Erst im Schlussviertel setzten sich die Berliner mit einem 14:2-Lauf ab und holten sich den neunten Erfolg in Serie. „Wir haben drei Viertel mitgehalten und uns zwischenzeitlich zurück gekämpft. Darauf bin ich stolz“, sagte Woltmann: „Im Schlussviertel hat man gemerkt, dass bei uns die Kräfte schwanden.“
Bester Werfer der Eisbären war Geoffrey Groselle, der 21 Punkte erzielte. Für Berlin sammelte Joshiko Saibou die meisten Zähler (20). In der Tabelle fielen die Bremerhavener hinter die BG Göttingen zurück, die in eigener Halle überraschend 95:92 gegen die Frankfurt Skyliners gewann. Die nächste Partie der Bremerhavener ist an diesem Sonntag (17.30 Uhr, große Arena/Sport 1) das Derby bei den EWE Baskets Oldenburg.
