Ulm/Oldenburg - Nach der Schützenhilfe von Medi Bayreuth am Donnerstagabend können die EWE Baskets Oldenburg an diesem Samstag (18 Uhr) im Auswärtsspiel bei RP Ulm dem Ziel näherkommen, als Tabellenzweiter in die Playoffs der Basketball-Bundesliga zu gehen. Denn nach Bayreuths etwas überraschendem 80:79-Erfolg gegen Alba Berlin haben die drittplatzierten Berliner (28 Spiele/44:12 Punkte) nun zwei Minuspunkte mehr als die zweitplatzierten Baskets (29/48:10). Den direkten Vergleich, der bei Punktgleichheit den Ausschlag über die Platzierung geben würde, haben die Oldenburger bereits für sich entschieden.

Die Trainer Thorsten Leibenath (44/Ulm) und Mladen Drijencic (53/Oldenburg) stehen sich am Samstag zum vorerst letzten Mal in einem Punktspiel gegenüber. Leibenath wechselt am Saisonende nach acht Jahren auf den neu geschaffenen Posten des Sportdirektors. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, zuletzt wurde Björn Harmsen als möglicher Ulm-Trainer gehandelt. Der 36-Jährige hatte jüngst den Posten des Chefcoaches beim Schlusslicht Science City Jena abgegeben. Ein anderer Kandidat könnte der Co-Trainer von Leibenath, Tyron McCoy (46), sein. Der Ex-Profi der Oldenburger hat in der Bundesliga schon in Quakenbrück und Tübingen als Cheftrainer gearbeitet.

Dass sich Drijencic und Leibenath noch in dieser Saison wiedersehen, ist aber möglich. Denn die Ulmer sind als aktueller Tabellensechster ein möglicher Playoff-Gegner der Oldenburger. Für das Leibenath-Team wird es schwer, diesen Platz zu verteidigen, nach dem Spiel gegen die Baskets sind unter anderem noch Bayern München und Rasta Vechta die Gegner.

Hauke Richters
Hauke Richters Sportredaktion (Leitung)