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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Urgestein verlässt Baskets nach 13 Jahren

04.07.2015

Oldenburg Seit 15 Jahren spielen die EWE Baskets Oldenburg in der Basketball-Bundesliga. In dieser Zeit durchlebte der Club viele Höhen, einige Tiefen, Spieler kamen und gingen, Cheftrainer wechselten. Ralph Held zählte zu den wenigen personellen Konstanten. Seit 13 Jahren arbeitete Held für die Oldenburger, zunächst als Co-Trainer, später auch als Nachwuchskoordinator – jetzt geht diese Ära zu Ende. Wie die Baskets am Freitag mitteilten, wird der 57-Jährige den Club am Monatsende verlassen.

Held, der 2002 mit dem damaligen Chefcoach Don Beck nach Oldenburg aus Trier gekommen war, war für die NWZ  am Freitag nicht zu erreichen. Nach Angaben der Baskets beendet er seine Tätigkeit in Oldenburg auf eigenen Wunsch. „Nach dem sportlich erfolgreichsten Jahr in der Club-Geschichte ist ein guter Zeitpunkt gekommen, um etwas Neues zu beginnen“, wird Held in der Mitteilung zitiert. Der gebürtige Aachener erinnert dabei an den Pokalsieg der Profis, die Meisterschaft der Drittliga-Mannschaft sowie dem starken Abschneiden der Nachwuchsteams in der abgelaufenen Spielzeit.

„Wir sind Ralph zu großem Dank verpflichtet“, sagte Baskets-Chef Hermann Schüller und lobte den Pädagogen insbesondere für seine Verdienste in der Jugendarbeit. Unter Helds Regie entwickelte sich die Baskets Akademie/Weser Ems zu einem der führenden Nachwuchsprogramme in Deutschland, was von der Liga bereits mehrfach ausgezeichnet wurde.

Auch wenn sich alle Beteiligten alle Mühe gaben, die Trennung als „einvernehmlich“ darzustellen, deutet vieles darauf hin, dass Helds Entschluss unmittelbar mit der Entscheidung der Baskets, künftig nicht mehr auf ihn als Co-Trainer zu setzen, zusammenhängt. Am Mittwoch hatten die Baskets Mauro Parra als „alleinigen“ Assistenten von Chefcoach Mladen Drijencic präsentiert.

Denkbar, dass Held die Aussicht, ausschließlich im Jugendbereich zu arbeiten, nicht attraktiv genug erschien und er sich deshalb nach einer neuen Herausforderung umschaute. Helds Nachfolge als Nachwuchskoordinator tritt sein bisheriger Assistent Arne Chorengel (25) an.

In Oldenburg arbeitete Held, bis auf ein paar Wochen als Interimstrainer des Bundesligateams im Frühjahr 2012, stets im Hintergrund. Möglicherweise wagt der 57-Jährige jetzt den Schritt in die erste Reihe: Nach Informationen der NWZ  und der Tageszeitung „Trierischer Volksfreund“ soll Held Cheftrainer beim Bundesliga-Absteiger Trier werden, der in der zweiten Liga unter dem neuen Namen „Gladiators Trier“ an den Start gehen wird.

Ungeachtet der Entwicklungen um Held treiben die Oldenburger ihre Kader-Planungen für die kommende Saison weiter voran. Ein möglicher Zugang könnte Chevon Troutman sein. Nach NWZ -Informationen gilt der 33-Jährige bei den Baskets als Favorit für die Besetzung der großen Positionen. Troutman, der als Center und Power Forward eingesetzt werden kann, spielte von 2011 bis 2014 für den FC Bayern. Zurzeit steht der US-Amerikaner beim polnischen Erstligisten Zielona Góra unter Vertrag.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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