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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Rasta Vechta geht gut vorbereitet ins Oberhaus

27.04.2016

Vechta In sein zweites Bundesliga-Abenteuer startet in der neuen Saison Rasta Vechta. Die Südoldenburger kehren nach zweijähriger Abstinenz zurück auf das Erstliga-Parkett. Doch dieses Mal soll es nach Möglichkeit ein längeres Gastspiel werden als 2013/2014, als Vechta direkt wieder den Gang in die 2. Basketball-Bundesliga (Pro A) antreten musste.

„Wir haben aus dem einen Jahr gelernt und sind jetzt besser vorbereitet. Wir wollen uns in der Liga etablieren“, sagt Rastas 1. Vorsitzender Stefan Niemeyer zuversichtlich. Der Geschäftsführer einer in Essen (Kreis Cloppenburg) ansässigen Futtermittel-Firma ist zudem Hauptsponsor bei Vechta. Den sportlichen Aufstieg hat Rasta durch den 78:55-Sieg am Montag gegen Gotha im dritten Halbfinalspiel der Pro-A-Playoffs bereits in der Tasche.

Ärger um Trainer

Zum Ende der Partie gegen Gotha kam es zu unschönen Aktionen. Nach einigen überharten Aktionen der Gäste flogen Münzen auf das Spielfeld. Kurz danach bekam Gästecoach Chris Ensminger sein zweites technisches Foul und wurde der Halle verwiesen. Dieser Aufforderung kam er aufreizend langsam nach, indem er seine Spieler einzeln auf dem Parkett verabschiedete. Beim Passieren des Fanblocks flog ein Gegenstand Richtung Ensminger und verfehlte ihn nur knapp. Auf Nachfrage erklärte Rasta-Sprecher Jörn Bente, Ensminger habe sich nach dem Spiel in einem Gespräch mit ihm nicht weiter zu den Vorfällen geäußert.

Am 12. Mai tagt der Ligaverband, um über die Vergabe der Lizenzen für die kommende Spielzeit zu entscheiden. Pünktlich bis zum Stichtag am 15. April hatte Vechta die Unterlagen eingereicht und ist guter Hoffnung. „Ich mache mir keinerlei Sorgen, dass wir die Lizenz nicht erhalten sollten“, meinte Niemeyer.

Dafür wurden die Weichen, insbesondere finanziell, bereits gestellt. Der Etat steige von 2,3 auf 2,7 Millionen Euro. Damit dürften die Südoldenburger im unteren Mittelfeld der Bundesliga einzuordnen sein. Zum Vergleich: Die EWE Baskets Oldenburg haben geschätzt einen Etat von rund sechs Millionen Euro in der aktuellen Saison zur Verfügung. Bei ihrem ersten Gastspiel vertraute der damalige Rasta-Coach Pat Elzie beinahe der kompletten Aufstiegsmannschaft. Ob dieses Vertrauen auch in den aktuellen Kader besteht, wollte Niemeyer nicht kommentieren: „Über solche Angelegenheiten mache ich mir im Moment noch keine Gedanken. Jetzt wird erst einmal der Aufstieg gefeiert, um alles andere kümmern wir uns ab 9. Mai.“

Ob das zweite Abenteuer Bundesliga mit Coach Andreas Wagner stattfinden wird, ist auch noch unklar. Der Trainer, der vor dieser Saison laut Rasta-Mitteilung einen „längerfristigen Vertrag“ erhalten hatte, machte sich durch den Erfolg in Vechta auch für andere Bundesligisten interessant. Zumal der 40-Jährige bereits Bundesligaerfahrung als Cheftrainer in Nördlingen und Bayreuth sammeln konnte. Zuletzt stand Wagner als Assistenz-Trainer bei Bayern München an der Seitenlinie.

Nach Wagners Aussage sei „noch nichts entschieden“. Darüber mache er sich derzeit auch noch keine Gedanken, steht doch erst noch die Zweitliga-Meisterschaft auf seiner Agenda. „Um fehlende Motivation mache ich mir keine Sorgen“, versichert Wagner: „Das ist nicht der Charakter dieses Teams.“

Am 5. und 8. Mai geht es in zwei Duellen gegen Jena um den Titel in der Pro A. Die Thüringer haben mit dem Finaleinzug ebenfalls die Grundlage für den Aufstieg erreicht. Die Meisterschaft ist daneben eine Auszeichnung für die beste Mannschaft.

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