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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Bremerhaven steigt nach 14 Jahren ab

13.05.2019

Weißenfels 2009 hatten die Eisbären Bremerhaven den Abschied aus der Basketball-Bundesliga noch knapp vermieden, als das damals sportlich abgestiegene Team wegen des Lizenzentzuges für die Köln 99ers doch noch in der höchsten deutschen Spielklasse blieb. Zehn Jahre später hat es die seither oft im Abstiegskampf steckende Mannschaft nun erwischt: Nach der 87:90-Niederlage beim MBC Weißenfels am Sonntagabend und dem gleichzeitigen 99:87-Erfolg der Merlins Crailsheim gegen die Baskets Oldenburg müssen die Bremerhavener die Liga verlassen. Dort hatte die Mannschaft seit 2005 gespielt. „Wir sind alle sehr enttäuscht“, sagte Bremerhavens Trainer Michael Mai.

Ob die Eisbären im Falle des sportlichen Klassenerhalts weiterhin in der Bundesliga gespielt hätten, war ohnehin offen. Denn am vergangenen Donnerstag war den Bremerhavenern wegen eines unzureichenden Eigenkapitals die Lizenz für die neue Saison verwehrt worden. Eisbären-Geschäftsführer Wolfgang Grube hatte angekündigt, gegen diese Entscheidung vorgehen zu wollen – das scheint nun hinfällig. Der für den Abstiegsfall gestellte Antrag auf eine Zweitliga-Lizenz war dagegen erfolgreich, vom entsprechenden Ligaverband erhielten die Eisbären mit Auflagen beziehungsweise unter Bedingungen eine Spielgenehmigung.

Durch den Abstieg verschwindet ein weiterer Basketball-Leuchtturm des Nordwestens von der Erstliga-Landkarte. 2015 hatten sich die Artland Dragons Quakenbrück nach zwölf Jahren Erstliga-Zugehörigkeit wegen des Rückzugs eines Sponsors aus der Bundesliga abgemeldet. Nach dem zwischenzeitlichen Fall in die 3. Liga spielen die Quakenbrücker seit einem Jahr wieder in der 2. Liga.

Grafik: Ricarda Pinzke

Die Löwen Braunschweig haben sich indes das letzte Ticket für die Playoffs gesichert. Dank eines 100:85 (47:48) gegen Bayreuth schoben sich die Löwen an Würzburg vorbei auf Platz acht. Im Viertelfinale trifft Braunschweig auf Titelverteidiger Bayern München. Die Würzburger hatten eigentlich die besseren Karten, durch das deutliche 65:97 (32:57) beim bereits qualifizierten früheren Serienmeister Brose Bamberg rutschten die Unterfranken allerdings aus den Playoff-Rängen.

Hauke Richters Leitung / Sportredaktion
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