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NWZonline.de Sport Basketball EWE Baskets

Oldenburger Basketballer setzen Siegesserie fort

07.01.2019

Weißenfels /Oldenburg Den achten Sieg in Folge eingefahren, Tabellenplatz zwei gefestigt und dem clubinternen Hinrunden-Rekord näher gekommen: Nach der erfolgreich absolvierten Pflichtaufgabe beim Mitteldeutschen BC klatschten sich Spieler und Trainer der EWE Baskets Oldenburg zufrieden ab, vollkommen ungetrübt war die Stimmung beim Serientäter der Basketball-Bundesliga am späten Sonntagnachmittag jedoch nicht. Der Grund: Will Cummings hatte den Oldenburgern beim 89:74 (43:41)-Erfolg in Weißenfels verletzungsbedingt gefehlt, der Einsatz des Spielmachers ist auch für das Spitzenspiel am kommenden Sonntag (15 Uhr) gegen den Tabellendritten Alba Berlin in der großen EWE-Arena ungewiss.

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Wie die Baskets mitteilten, habe Cummings im Training am Vorabend des Spiels in Weißenfels über Schmerzen in der vor drei Wochen im Heimspiel gegen Göttingen lädierten Schulter geklagt. Die Entscheidung, den Point Guard am Sonntag nicht auflaufen zu lassen, sei eine „Vorsichtsmaßnahme“ gewesen. „Die Trainingsbelastung wird bei ihm nun in den kommenden Tagen entsprechend angepasst und von Tag zu Tag beobachtet“, hieß es.

Die Statistik zum Spiel

Weißenfels: Moore 13 Punkte/1 Dreier, Farr 4, Darden 4, Brembly 11/2, Kerusch, Zylka 2, Gille, Novak 18/2, Peter-Mc Neilly 9/1, Brase, Marelja 13, Turudic. Oldenburg: Hujic 4, Tadda 2, Massenat 11/2, Bacak 2, Keßen, Stojanovski 7, Paulding 12/3, Mahalbasic 19/1, Schwethelm 14/2, Boothe 18/1. Rebounds: 32/34. Ballverluste: 15/10. Assists: 16/23. Trefferquote Freiwürfe: 92 Prozent/74 Prozent.

In Weißenfels kamen die Oldenburger auch ohne die Qualitäten ihres Topscorers (18 Punkte im Schnitt) aus und feierten nach Problemen in der ersten Halbzeit einen am Ende souveränen und standesgemäßen Auswärtssieg. „Wir sind froh, dass wir es auch ohne Will geschafften haben“, meinte Philipp Schwethelm, der mit 14 Zählern drittbester Werfer der Baskets hinter Rasid Mahalbasic (19) und Nathan Boothe (18) war.

Vor 2200 Zuschauern in der Stadthalle in Weißenfels dominierten die Oldenburger die Anfangsphase, ließen nach der 24:13-Führung (9. Minute) jedoch die Zügel schleifen. Der MBC musste ebenfalls den Ausfall seines besten Offensivspielers verkraften, Travor Releford (14,5 Punkte im Schnitt) musste mit einer Knieverletzung passen. Trotzdem brachten die abstiegsgefährdeten Hausherren die Baskets im zweiten Viertel ordentlich ins Schwimmen, nach 15 Minuten führte der Außenseiter mit 32:27.

„Wir haben den MBC anfangs vielleicht etwas auf die leichte Schulter genommen“, gestand Schwethelm ein. Boothe war es dann, der mit sieben Zählern in Folge dagegenhielt und den Oldenburgern eine knappe Halbzeitführung (43:41) bescherte.

Nach der Pause schraubten die Baskets die Intensität in der Verteidigung hoch und erkämpften sich die Kontrolle über das Spiel zurück. Nach einem Dreier von Rickey Paulding zum 57:51 (26.) setzten die Gäste nach und vergrößerten ihren Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 13 Zähler (68:55). Spannung ließen die Baskets nicht mehr aufkommen.

„Wir haben gute erste 20 Minuten gezeigt, aber gegen ein Team wie die Baskets ist das nicht genug“, erkannte MBC-Trainer Aleksandar Scepanovic die Oldenburger Überlegenheit an. Mit zwölf Siegen aus 14 Partien sind die Baskets auf dem besten Weg, die beste Hinrunde der Clubgeschichte zu spielen. Die bisherige Bestmarke stammt aus der Saison 2008/09, als es in den ersten 17 Saisonspielen vier Niederlagen gab.

Christopher Deeken
Redakteur
Sportredaktion
Tel:
0441 9988 2031

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