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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Alte Holzöfen dürfen keine Dreckschleudern sein

07.11.2015

Stuttgart Wer einen alten Holzofen hat, muss sich informieren. Bestimmte Modelle dürfen nach dem Jahreswechsel ohne Nachrüstung eines Partikelfilters nicht mehr betrieben werden. Und die Regelung wird in den kommenden Jahren auf weitere Öfen ausgeweitet. Das sieht die Bundes-Immissionsschutzverordnung vor.

Bei manchen Ofentypen ist eine Nachrüstung möglich. Unter Umständen kann ein zugelassener Staubfilter eingesetzt werden. Jörg Knapp vom Fachverband Sanitär-Heizung-Klima Baden-Württemberg empfiehlt jedoch den Austausch: Moderne Feuerstätten hätten den Vorteil, dass sie höhere Wirkungsgrade haben und dadurch weniger Holz benötigen. Sei der Kohlenstoffmonoxid-Ausstoß des Modells zu hoch, reiche auch ein nachgerüsteter Filter nicht aus. Ein Partikelfilter inklusive Einbau kostet den Endverbraucher zwischen 800 und 1500 Euro.

Schrittweise werden in den kommenden Jahren neue Regelungen für sogenannten kleine und mittlere Feuerungsanlagen greifen: Anlagen, die mit Holz befeuert werden und 2015 älter als 40 Jahre sind, dürfen nicht mehr als 0,15 Gramm Staub und 4 Gramm Kohlemonoxid pro Kubikmeter ausstoßen, erklärt Petra Hegen vom Umweltministerium Baden-Württemberg. Für Anlagen der Baujahre 1975 bis 1984 endet die Schonfrist Ende 2017, für Anlagen der Baujahre 1985 bis 1994 ist Ende 2020 Schluss. 2024 müssen dann Öfen, die zwischen 1995 und 31. März 2010 gefertigt wurden und die Grenzwerte nicht einhalten, ausgetauscht werden. Nicht betroffen sind historische Einzelraumfeuerungsanlagen, die vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder errichtet wurden.

Ofenbesitzer müssen anhand von Messdaten oder einer Bescheinigung des Herstellers nachweisen, dass ihr Ofen die Schadstoffgrenzen einhält. Auch ein Ausdruck der Angaben aus der Datenbank kann dem Schornsteinfeger ausreichen.


Datenbank zur Recherche der Werte unter   cert.hki-online.de 
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