BONN - BONN/GMS - Mangelnder Spritzschutz kann das erfrischende Duschvergnügen trüben. Denn kaum jemand hat Lust, anschließend Wasserlachen aufzuwischen. Einen guten Schutz vor Spritzwasser und daraus entstehenden Unfallgefahren bieten fest installierte Duschabtrennungen. Es gibt sie für verschieden geformte Duschen-Typen – etwa Eck- oder Viertelkreisduschen, so Jens Wischmann, Geschäftsführer der Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft.
Meist werden Abtrennungen aus transparentem Glas oder strukturiertem Acrylglas hergestellt. Besonders beliebt sind zurzeit Echtglas-Duschabtrennungen aus Sicherheitsglas. Transparente Glasduschen weiten kleine Bäder optisch. Eine Alternative sind Glasscheiben mit Sandstrahldekors. „Solche Dekors, die es in verschiedenen Varianten gibt, können ein Bad ansprechend gestalten und sind gleichzeitig ein dezenter Sichtschutz“, sagt Birgit Trampe von Duschkabinenhersteller Kermi.
Moderne Duschabtrennungen unterscheiden sich auch durch die Art der Türöffnung. „Schiebetüren, früher bei Modellen mit Acrylglas erste Wahl, sind heute nicht mehr so gefragt“, berichtet Wischmann.
Schiebetüren aus echtem Glas können wegen der Schwere des Materials problematisch sein. Der Trend gehe stattdessen zu Kabinen mit ein oder zwei Türen, die an Scharnieren befestigt sind. Ein Pluspunkt dieser Türlösung: Das Reinigen einer Dusche ohne Führungsschiene, wie sie meist bei Schiebetüren nötig ist, fällt leichter, und der Einstieg ist bequemer.
Inzwischen ist aber auch schon eine Duschabtrennung mit Schiebetüren aus Einscheibensicherheitsglas mit den gleichen Vorteilen auf dem Markt. „Der Eckeinstieg braucht auf Grund der besonderen Rahmenhalterung keine zusätzliche Führungsschiene auf der Duschwanne“, sagt Stephan Heiler vom gleichnamigen Hersteller. Die Platz sparende Ecklösung eigne sich besonders für kleinere Bäder.
