• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region

Gut vorbereitet in die Winterzeit

28.08.2018

Zur Vorbereitung auf die kalte Jahreszeit mit langen Kaminabenden reicht es nicht aus, den Brennholzvorrat aufzufüllen. Besitzer von Kamin- oder Kachelöfen sollten zudem dafür Sorge tragen, dass die Feuerstätte den aktuellen Emissionsanforderungen entspricht. „Wie hoch die Emissionen einer Feuerstätte im praktischen Betrieb sind, hängt von drei Faktoren ab: dem technischen Zustand der Feuerstätte, der Qualität des Brennholzes und vor allem der richtigen Bedienung“, erklärt Tim Froitzheim vom Zentralverband Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Nur wenn die Anlage in einem technisch einwandfreien Zustand sei und der richtige Brennstoff verwendet werde, sei das Feuer sauber – darüber würden sich Nachbarn und die Umwelt freuen. Beim Check des technischen Zustandes sind unter anderem die Überprüfung der Schließvorrichtung der Feuerraumtür, des Zustandes der Dichtungen und der Sauberkeit der Abgaswege innerhalb der Feuerstätte wichtig. Wer Fragen zur Installation beziehungsweise zum Bau, zur Wartung oder Betrieb einer Holzfeuerstätte hat, kann Fachleute vom Ofenbaufachbetrieb in der Nähe ansprechen.

Was beim Holz wichtig ist

Gutes Holz alleine macht kein sauberes Feuer. Neben der Brennstoffqualität müssen auch die Brennstoffmenge, der Aufbau des Feuerholzes im Brennraum, die richtige Anzündhilfe und die Einstellung der Verbrennungsluft stimmen.

Viele Feuerstättenbetreiber ärgern sich über schwarze Scheiben – dabei hat man es sprichwörtlich selbst in der Hand. „Die richtige Menge trockenes Holz von oben gezündet verursacht deutlich weniger Ruß auf der Scheibe. Das entlastet die Umwelt, die Scheibe muss zudem weniger häufig gereinigt werden“, rät Froitzheim. Gutes Brennholz müsse grundsätzlich trocken und unbehandelt sein: „Es sollte möglichst einen geringen Rindenanteil haben, keine Erde oder andere Verschmutzungen aufweisen, nicht zu groß gespalten sein und für den Ofen oder Kamin die geeignete Länge haben.“ Schimmelflecken würden im Übrigen zeigen, dass das Holz feucht geworden ist oder zu langsam getrocknet wurde.   djd/anm

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.