FRIEDBERG - Abrunden lässt sich die eigene Wellness-Oase durch eine Heimsauna. „Voraussetzung für eine Sauna ist immer ein Starkstromanschluss“, sagt Reiner Pohl von der Initiative „Pro Keller“. Damit die Anlage später auch wirklich genutzt wird, sollte es Möglichkeiten

zum Abkühlen und Ausruhen geben. Außerdem muss immer ein leichter Zugang zur frischen Luft im Freien gewährleistet sein. Ideal ist eine Außentreppe. Duschen in der Sauna sollten möglichst eine Duschtasse haben. Wird nur gefliest, hat angesichts der häufigen Nutzung Schimmel ein leichtes Spiel in den Fugen. „Empfehlenswert sind Duschtassen mit einem Ausmaß von mindestens 120 mal 120 Zentimeter“, rät Martin Koch vom Hersteller Kaldewei. Eine solche Dusche könne das Wasser von extrem großen Duschköpfen, auch Regenhimmel genannt, auffangen und sei bequem. Um aus einem Keller ein Fitness-Center zu machen, muss der Raum geheizt werden können. Für beheizbare Keller fordert die Energieeinsparverordnung eine gute Wärmedämmung, die fachmännisch geplant auch innen angebracht werden kann. Fenster sollten mit Isolierglas verglast sein.