Berlin - Selbermachen liegt im Trend – und davon ist die Küche nicht ausgenommen. Dekoratives kann auch aus der Backstube kommen.

Eine witzige Idee hat Therese Lehnart vom Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks: österliche Cake-Pops. Dafür backt sie zunächst einen Schokoladenkuchenboden. Den zerbröselt man und vermischt ihn mit flüssiger Schokolade und Frischkäse, erklärt Lehnart. Mit der klebrigen Masse lassen sich dann Eier formen. „Dann werden sie auf Holzspieße aufgespießt“ – und kommen ab in den Kühlschrank. Sind die Cake-Pops fest, schmilzt Lehnart weiße Schokolade und taucht sie darin ein. Jetzt fehlt noch die Dekoration: Aus den Cake-Pops können etwa bunte Eier werden oder Häschen, die auf der Festtafel sehr dekorativ wirken. In Folie verpackt passen sie ins Osterkörbchen.

Osterhasen lassen sich auch aus Hefeteig backen. Dafür werden nach dem Schneemann-Prinzip aus dem Teig kleine Kugeln gerollt, aus denen Bauch und Kopf entstehen, erklärt Bloggerin Kathrin Runge von der „Glücksbäckerei“. Dann werden Ellipsen für die Ohren geformt. Mit Rosinen und Mandelstückchen entsteht das Hasengesicht. Dekorativ lassen sich die fertigen Hasen in einem Osterkörbchen arrangieren.

Mini-Amerikaner können wie Ostereier gestaltet werden. Dazu werden sie nicht rund, sondern oval geformt und nach dem Backen mit farbigem Zuckerguss wie ein Osterei bemalt. Aus Spritzgebäck kleine Osternester zu gestalten, ist ein weiterer Vorschlag von Bloggerin Kathrin Runge: Dazu werden Kringel gespritzt und gebacken, in deren Mitte später farbige Zuckereier gesetzt werden.

Zur klassischen österlichen Verzierung von Kuchen zählen auf jeden Fall Möhren, die sich aus Marzipan formen lassen. Besonders hübsch sieht es aus, wenn sie auf einem Grasbett liegen, meint Therese Lehnhart: Das lässt sich herstellen, indem man grünes Marzipan durch eine Knoblauchpresse drückt. So lassen sich beispielsweise auch Muffins dekorieren.