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Herbst: Lagerfeuer im Garten kann kühle Abende verlängern

21.09.2013

Berlin /Bremen Urgemütlich klingen Herbstabende an einem Lagerfeuer im Garten aus: Das Holz knistert, vielleicht braten sogar Würste darüber. Es gibt Tricks, wie so ein Lagerfeuer am besten brennt – und Regeln.

In den Ländern und darüber hinaus in einzelnen Kommunen ist es unterschiedlich geregelt, ob ein offenes Feuer im privaten Garten brennen darf. „Man sollte sich auf jeden Fall im Vorfeld bei der Kommune genau erkundigen“, sagt Kai Warnecke vom Eigentümerverband Haus & Grund. „Flammen oder Funken dürfen keine leicht brennbaren Gegenstände erreichen“, erklärt Hermann Schreck vom Deutschen Feuerwehrverband. Zu Gehölzen und Gebäuden sollte ein Abstand von mindestens fünf, besser zehn Metern liegen. Der Untergrund darf nicht brennbar sein. „Ideal ist eine große, ebene Wiese“, sagt Schreck.

Jirka Tomm vom Bund der Pfadfinderinnen und Pfadfinder hält für ein kleines Gartenfeuer eine Fläche mit einem Durchmesser von 50 bis 100 Zentimetern für geeignet. „Am besten hebt man diese etwa fünf bis zehn Zentimeter tief aus.“ Begrenzt wird die Feuerstelle mit Steinen. „Das erhöht die Sicherheit und schafft außerdem einen Rahmen, wie groß das Feuer werden soll“, sagt Inke Ruhe von der Bundesarbeitsgemeinschaft „Mehr Sicherheit für Kinder“.„Sonst ist man leicht versucht noch einen oder mehrere Äste draufzupacken.“

Ideal zum Verbrennen ist unbehandeltes, gut getrocknetes und dünnes Holz. Hans-Ulrich Helms, Vorsitzender des Landesverbandes der Gartenfreunde Bremen, rät zu Birkenholz, weil es quasi keinen Rauch entwickelt. „Nadelhölzer verbrennen mit einer hellen Flamme und verbreiten viel Licht“, erläutert Pfadfinder Tomm. „Durch ihre Harzeinschlüsse knacken sie schön. Es entsteht jedoch auch recht leicht Funkenflug.“ Laubhölzer hingegen verbrennen nicht so hell, haben aber einen höheren Brennwert und bilden besser eine Glut.

Ein fachmännisch geschichtetes Lagerfeuer ist ein kleines Kunstwerk. „Zuerst bildet man in der Mitte der Feuerstelle aus kleinem Anmachholz ein Gitter“, erklärt Tomm. „Darauf kommen eine Handvoll Späne aus trockenem Nadelholz.“ Drumherum werden Äste im Kreis aufgestellt und die oberen Enden wie für ein Zelt aneinandergelehnt. In einen Zwischenraum kommt als Anzündhilfe zusammengedrehtes Zeitungspapier oder ein Kaminanzünder. Um das Anmachholz bauen Pfadfinder das eigentliche Brennholz als viereckigen Stapel auf. Ganz unten werden zwei zueinander parallel liegende Äste oder Scheite rechts und links des Anzündezeltes gelegt. Auf diese kommen im rechten Winkel die nächsten beiden Holzstücke – und so weiter.

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