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NWZonline.de Region

Der Einzug ins Smart Home

28.08.2018

In vielen Haushalten ist die smarte Technologie im Wohnzimmer angekommen. Lose herumliegende Lautsprecherkabel gehören der Vergangenheit an. Musik wird kabellos vom Speichergerät oder online zum Lautsprecher übertragen, das Fernsehprogramm vom Smartphone aus über Apps gesteuert – und das weiterentwickelte Handy lädt seinen Akku kabellos über eine am Schreibtisch integrierte Station auf. Produkte aus dem Bereich „Smart Entertainment“ hatten im vergangenen Jahr einen Umsatzanteil von rund 60 Prozent des Marktes aller intelligenten Produkte.

Verbale Befehle statt Knopfdruck

Mit einem Spracherkennungssystem braucht man nicht einmal mehr sein Smartphone, um beispielsweise das Licht, die Heizung oder Lüftung anzusteuern, sondern gibt lediglich den mündlichen Befehl dazu. Solche Assistenten sind äußerst lernbegierig und sammeln jede Information. Somit können sie nicht nur für einen vereinfachten Ablauf im Alltag der Hausbewohner sorgen, sondern speichern auch deren Vorlieben.

Laut Prognosen werden diese Assistenten demnächst einfache Sprachbefehle auch an Dienstleister weiterleiten können, den Bewohnern systematische Empfehlungen geben oder bestimmte Wohnsituationen vorbereiten. Elf Prozent aller Umsätze im Smart-Bereich wurden 2017 mit solchen Kommunikations- und Steuerungsgeräten erzielt.

Die intelligente Küche der Zukunft

Der Küchenbereich steckt noch in der Entwicklung: Der Anteil am Umsatz smarter Technologie bei mittelgroßen Elektrogeräten für Küche und Bad – wie Waschmaschine, Spülmaschine, Kühlschrank und Backofen – lag 2017 bei geringen fünf Prozent. Der Anteil an smarten kleinen Elektrogeräten im Küchenbereich wie Kaffeemaschine, Mixer oder Küchenhelfer bei sieben.

In Zukunft wird es in diesem Beriech vor allem darum gehen, dass der Kühlschrank mit dem Küchenhelfer ein Rezept für einen erkälteten Menschen abspricht, weil die Heizung mitteilte, dass der Mensch friert. Sind die Lebensmittel dafür gerade nicht im Haus, bestellt der Kühlschrank eigenständig, und die Kühl-Drohne des Händlers fliegt kurzfristig ein.

Auch Möbel werden immer cleverer

In kleinen Stadtwohnungen ist oft kaum Platz für Stauraum. Dafür hat die Möbelindustrie beispielsweise Schränke mit ausgeklügeltem technischen Innenleben konstruiert. Die mechanischen Bewegungsabläufe von Klappbetten und -tischen, Oberschränken und Schrankecken werden dabei immer häufiger durch elektrische Motoren unterstützt und durch Apps gesteuert. Das eröffnet neue Raumkonzepte, zum Beispiel mit möglichst viel Barrierefreiheit für unsere immer älter werdende Gesellschaft gedacht.

Auch bei Polstermöbeln rückt mit elektrisch steuerbaren und individuell anpassbaren Funktionseinstellungen das Thema Smart näher. Wie im modernen Auto lassen sich Memory-Funktionen anlegen und digital abrufen. Die gemütlichste Liegeposition im Sessel wird eingestellt – und umgekehrt hilft der Sessel nach dem Nickerchen beim Aufstehen.

Smarte Sicherheit

Intelligente Systeme schützen das Haus besser vor Einbrechern. Elektrische Türschließsysteme und Fenstersensoren geben Alarm, Bewegungsmelder lassen nachts bei unerlaubtem Betreten des Grundstücks Außenlicht erstrahlen, und eine Videoüberwachung zeigt, wer sich am Eingang befindet. Auch elektromotorische Fensterrollläden und die mobile Lichtsteuerung gehören zu diesem Bereich.  VDM/ANM

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