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NWZonline.de Ratgeber Wohnen & Leben

Tag Der Architektur: Wohnen vielfältig inszeniert

29.06.2013

Im Nordwesten Architekten gestalten die gebaute Umwelt, sie schaffen Identitäten und erhalten Erinnerungen, geben dem Zuhause, dem Arbeitsplatz, dem öffentlichen Bereich ein Gesicht. Einblicke in ihre Arbeit gewähren sie am Sonntag, 30. Juli, wieder beim Tag der Architektur. Von 11 bis 17 Uhr sind 112 Objekte in 57 Orten in Niedersachsen und Bremen geöffnet. Wohngebäude können Interessierten auch Anregungen für ihre eigenen Vorhaben liefern. Folgende Adressen bieten sich dafür im Nordwesten an:

 Das „Haus am See“ der Familie Baumann in Aurich wurde auf einem fünf Hektar großen renaturierten Areal errichtet. Der lang gestreckte, lichtdurchflutete Baukörper öffnet sich zur großen Seefläche. Klare Formen unter Verwendung ortstypischer Materialien setzen einen reizvollen Kontrast zur Umgebung. Geothermie aus der Fläche und eine kontrollierte Wohnraumbelüftung korrespondieren ebenfalls mit der Natur.

 Zwei typische Oldenburger Bürgerhäuser von 1900 wurden unter der Federführung der Architekten Ulf Brannies und Rita Fredeweß denkmalgerecht und gleichzeitig energetisch effizient saniert (KfW 100). Die Grundrisse wurden entsprechend heutigen Wohnbedürfnissen geöffnet, die typische Orientierung zur Straße überplant.

 Eine zeitlose, schöne und klare Form fand Architekt Theis Janssen für ein Einfamilienhaus in Lilienthal. Der Sonnenlauf und die Grundstückslage führten zu einer kompakten Form mit zwei verzahnten Volumen (KfW-70-Standard). Der lichtdurchflutete Wohnbereich öffnet sich großzügig zum Garten.

 Wie eine Doppelhaushälfte aus den 30er Jahren nicht nur energetisch auf Neubaustandard saniert, sondern auch um Wohnraum für den Bedarf einer vierköpfigen Familie erweitert werden kann, zeigt Architekt Kai Daniel Hesse in Bremen. Zwei angesetzte Flachdachkuben ordnen sich dem bestehenden Gebäude und der Umgebung vollkommen unter. In der Kubatur eingefügte Erker bieten einen großzügigen Dachgeschossraum.

 Eine alte, unscheinbare Scheune wurde in Ostrhauderfehn wieder belebt: Aus einem dunklen Stall schuf Architekt Eerke-Ivo Bruns ein lichtdurchflutetes Altenteil für die Bewohnerin, die ihren Gulfhof für ihre Tochter räumte. Mit kleinem Budget entstand eine großzügige Dreizimmerwohnung.

 Auch Geschosswohnungsbau wird präsentiert: Vom Einzimmer-Appartement bis zur Vierzimmer-Maisonette-Wohnung reicht die Palette im Wohnquartier Amalienstraße in Oldenburg. Barrierefreie Seniorenwohnungen sind im Stiftungsdorf Arberger Mühle in Bremen zu besichtigen.

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