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NWZonline.de Region

Das Baukindergeld kommt

04.09.2018

Das neue Baukindergeld soll rückwirkend für alle Käufe ab dem 1. Januar 2018 gelten und über einen Zeitraum von zehn Jahren gezahlt werden. Jedes Jahr überweist der Staat 1.200 Euro je Kind – monatlich also 120 Euro – an die Erwerberfamilie. Für zwei Kinder wären das also jährlich 2.400 Euro, für drei Kinder 3.600 Euro. „Auch Kinder ab 18 Jahren werden berücksichtigt, sofern sie noch in der Ausbildung sind und die Eltern weiter Kindergeld erhalten“, erläutert Angelika Sosnowski von der BHW Bausparkasse.

Die neue Förderung soll bundesweit gewährt werden – bis zu einer Einkommensgrenze von 75.000 Euro zu versteuerndem Haushaltseinkommen pro Jahr und zusätzlich 15.000 Euro pro Kind. Wichtig: Der Nachwuchs, für den es Baukindergeld gibt, lebt in dem geförderten Eigenheim. Dies lässt sich die Familie durch die Meldebestätigung des Einwohnermeldeamtes bescheinigen.

„Familien sollten das Baukindergeld konsequent für die Tilgung einsetzen“, rät Sosnowski. „Dann haben sie zum Ende der Förderlaufzeit die Schuldenlast deutlich reduziert und können die Anschlussfinanzierung tragen.“ In zehn Jahren dürften die Zinsen deutlich höher sein, dafür sollten Käufer vorbauen. In den letzten Monaten ist die Zinsentwicklung durch ein Auf und Ab gekennzeichnet.

Auch die Immobilienpreise könnten das Zusatzbudget vom Staat schnell aufbrauchen. Neubauten haben sich im Februar 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um vier Prozent verteuert, so der Immobilienverband IVD. Sosnowski rät: „Baufamilien sollten sich nicht von einem einzigen Fördertopf abhängig machen und die unterschiedlichen Zuschüsse nutzen!“ So hilft ein Bausparvertrag – ebenfalls mit staatlicher Hilfe – Kapital für das eigene Haus anzusammeln. Zinsgünstige Darlehen vergibt die KfW-Förderbank.

Das Baukindergeld kann jetzt noch nicht beantragt werden, da die Rahmenbedingungen bisher nicht festgelegt sind. Die KfW steht dazu im Austausch mit dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat.  BHW/ANM

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