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Beachvolleyballerinnen Ludwig/Walkenhorst: „Golden Girls“ wollen jetzt auch den WM-Titel

27.07.2017

Hamburg Knapp ein Jahr ist es her, dass Laura Ludwig und Kira Walkenhorst freudetrunken im Sand der Copacabana umherhüpften und ihre olympische Goldmedaille bejubelten. 344 Tage später wollen die beiden Hamburgerinnen bei der Beachvolleyball-WM in Wien (28. Juli bis 6. August) ihre beeindruckende Karriere mit dem letzten noch fehlenden Titel krönen - die Vorzeichen sind aber alles andere als gut.

„Wir fahren bestimmt nicht dorthin, um nur mitzuspielen. Wir wollen schon ganz vorne landen“, sagte Ludwig, relativierte jedoch: „Wir sehen wie immer von Spiel zu Spiel und versuchen, immer besser und selbstbewusster zu werden. Aber bis wir das nicht zwei bis drei Turniere hintereinander so gespürt haben, kann man nicht einfach mal von der Goldmedaille reden.“

Genau diese Turniere als Vorbereitung auf die Welttitelkämpfe auf der Wiener Donauinsel fehlen den Olympiasiegerinnen von Rio. Eine Operation an der rechten Schulter im Dezember hatte Ludwig lange außer Gefecht gesetzt, Walkenhorst wird derzeit noch von einer Entzündung in der Schulter nach einer fiebrigen Erkältung behindert. Nur bei fünf Events standen sie in dieser Saison gemeinsam auf dem Platz - und auch da nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte.

Dabei haben sich die „Golden Girls“ des deutschen Beachvolleyballs zu viel vorgenommen, um mit halber Kraft in Österreichs Hauptstadt aufzuschlagen. Olympiagold, zwei gemeinsame EM-Titel, drei deutsche Meisterschaften und acht Siege auf der World Tour haben sie schon zusammen errungen - einzig der WM-Triumph fehlt noch, um die eindrucksvolle Sammlung zu komplettieren.

Zumindest gesundheitlich scheint das Duo, das auf Platz 21 der Weltrangliste abgerutscht ist, zum Highlight des Jahres die Kurve zu kriegen. „Die Schulter macht wieder alles mit. Die gehört wieder zu mir seit einigen Wochen“, sagte die 31 Jahre alte Abwehrspielerin Ludwig. Auch bei ihrer fünf Jahre jüngeren Partnerin Walkenhorst gehe mit Hilfe von Ärzten und Physiotherapeuten alles in die richtige Richtung.

Dennoch gibt es in der wenigen verbleibenden Zeit bis zur WM noch viel zu tun. Vor allem beim Aufschlag und Netzangriffen sieht Ludwig Verbesserungspotential. „Es fehlt noch die Konstanz. Der Rest, vor allem die Präzision in Annahme und Zuspiel, ist da“, sagte sie, und fügte lachend hinzu: „Beachvolleyball haben wir zum Glück nicht verlernt.“

Zeigen wollen Ludwig und Walkenhorst das schon in ihrer Auftaktpartie in der Vorrunde gegen das marokkanische Team Mahassine Siad/Imane Zeroual am Freitag (15.00 Uhr), ehe es gegen die deutschen Duos Nadja Glenzke/Julia Großner (Samstag, 13 Uhr) und Karla Borger/Margareta Kozuch (Montag, 14.00 Uhr) um den Einzug in die K.o.-Runde geht.

Dass Deutschlands Top-Team der vergangenen Jahre aufgrund der von Verletzungen geprägten Saison etwas unter dem Radar fliegt, sieht Ludwig als Vorteil. „Es ist immer ein bisschen einfacher, wenn man nicht als Topfavorit da reingeht“, meinte sie: „Man kann nicht sagen, dass wir in Vergessenheit geraten sind. Aber viele haben uns wahrscheinlich auch nicht mehr so auf dem Zettel wie noch vor der Saison.“ Eine WM ist da genau der richtige Ort, um sich wieder ins Rampenlicht zu spielen.

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