Berne - Wann die private Kindertagespflege in Berne an den Start gehen kann, steht zwar noch nicht genau fest. Dass die Betriebsaufnahme zumindest in der früheren Hausmeisterwohnung am Kinnerpadd aber relativ zeitnah erfolgen könnte, ließ Fachbereichsleiterin Anke Egenhoff im Ausschuss für Schulen und Soziales durchblicken. Ein wesentlicher Grund: Eine Küche, die zur Verpflegung der zu betreuenden acht Kinder im Alter von bis zu drei Jahren benötigt wird, ist vorhanden. Die Malerarbeiten seien abgeschlossen und derzeit sei sie dabei, benötigte Einrichtung anzuschaffen, skizzierte Egenhoff das weitere Vorgehen – finanziert aus „Mitteln, die ich mir im Haushalt zusammengesucht habe“. Spielzeug sei bei einer der beiden Tagesmütter bereits ausreichend vorhanden.

Etwas länger dauern könnte es hingegen, bis die ersten Krippenkinder im Haus Glüsinger Helmer 3 betreut werden können. Zwar habe sich der anfangs befürchtete Schimmelbefall nicht bewahrheitet, möglicherweise gebe es aber Probleme mit dem Dach, ließ Egenhoff den Ausschuss wissen. Und: Für beide Einrichtungen liefen derzeit noch die Anträge auf eine Nutzungsänderung.

Dass Bedarf für die insgesamt 16 Plätze da ist, zeigten die Zahlen, die Egenhoff nannte: Zehn Anfragen für das kommende Jahr lägen vor, für 2020 ebenfalls. „Die Kinder sind da. Die Tagesmütter sind da. Alle wollen starten“, drängte CDU-Ratsfrau Elke Belsemeyer auf baldige Umsetzung. Verena Delius (Grüne) sah Bedarf auch für die Gemeindeteile am Deich. Dort allerdings sei der Gemeinde noch kein entsprechender Raum angeboten worden, erwiderte Egenhoff.