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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Berne

Bedarfsplan hat sich bewährt

07.05.2019

Berne Auch wenn der Bestand der aktiven Mitglieder von 2016 bis 2018 um zehn Personen gesunken ist, so gibt es bei der Personalstärke der Feuerwehren in der Gemeinde Berne keine Probleme. 169 Einsatzkräfte gehören den sechs Ortswehren aktuell an, zog Gemeindebrandmeister Klaus Niekamp Bilanz. Selbst bei der Tagesverfügbarkeit stehen die Berner Wehren, deren Mitglieder von der Hausfrau bis zum Schichtarbeiter die gesamte Breite der Bevölkerung widerspiegeln, gut da, hieß es auf der nur alle drei Jahre stattfindenden Jahreshauptversammlung im Dorfgemeinschaftshaus Harmenhausen, an der auch Regierungsbrandmeister Dieter Schnittjer (Lemwerder) sowie Rats- und Gemeindevertreter und Bürgermeister Hartmut Schierenstedt und dessen Vorgänger Franz Bittner teilnahmen.

Neben den Alterskameraden, deren Zahl sich im Berichtszeitraum von 44 auf 53 erhöhte, stieg auch die Zahl der Jugendfeuerwehr-Mitglieder von 36 auf 48. Die Zahl der Kinderfeuerwehrmitglieder blieb zwischen 18 und 20 nahezu konstant. Vom 25-prozentigen Frauenanteil, den sich der Gemeindebrandmeister einst wünschte, ist man jedoch noch immer recht weit entfernt. Er beträgt aktuell nur 13,6 Prozent.

Feuer, oftmals ausgelöst durch leichtfertigen Umgang mit brennbaren Stoffen, Hilfeleistungen, Wetterextreme oder das Retten von Schwerverletzten oder Bergen von Toten ließen die Ehrenamtlichen zu insgesamt 155 Einsätzen ausrücken.

Gestiegen ist die Unterstützung über die Gemeindegrenzen hinaus, zeigte der Blick auf das Einsatzgeschehen der vergangenen drei Jahre. Blieb man in Berne in diesem Zeitraum glücklicherweise von Großbränden verschont, rückten die Berner Ortswehren dazu nach Hude, Bremen oder Lemwerder aus.

Klaus Niekamp nutzte die Versammlung, um neben dem Vorsteher des 1. Oldenburgischen Deichbands, Cord Hartjen, erstmals auch die Amtskollegen aus den umliegenden Gemeinden zu der Zusammenkunft einzuladen – nicht ganz ohne Hintergedanken, wie er später gestand. Denn gerade im Falle eines Deichbruchs sei es sinnvoll, wenn man Hilfe aus nicht betroffenen Gemeinden anfordern könne, begründete er.

Bestens bewährt hat sich der Feuerwehrbedarfsplan, an dem Niekamps im Februar verstorbener Stellvertreter Herbert Meyer maßgeblich mitgearbeitet hatte. Zwischen 20 000 und 30 000 Euro konnten der Gemeinde erspart werden, indem diese Aufgabe nicht in fremde Hände gegeben werden musste, hieß es.

Einstimmig verliefen die anstehenden Wahlen: Schriftführerin ist weiterhin Silvia Voigt, Gemeindeausbildungsleiter bleiben Meik Spiller und sein Team, Gemeindefunkwart und Stellvertreterin Sven Köster und Sabine Garbade, Gemeindejugendwart und Vertreter Arndt Hollmann und Lars Pape, sowie Gemeindesicherheitsfachkraft Christian Schröder. Neu ins Amt des Gemeindeatemschutzwarts gewählt wurde Sönke Schwarting.

Für das Amt des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters können noch bis zum Juni Vorschläge eingereicht werden.

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