BERNE -

Von Jan Lehmann

BERNE - Die Berner Jugendbetreuerin Antje Seebeck soll weiterhin für die Gemeinde arbeiten. Das ist das Ziel von Bürgermeister Bernd Bremermann. Er will dieses Thema in die Haushaltsberatungen einbringen.

Antje Seebeck ist – wie berichtet – zurzeit als ein-Euro-Kraft im Dorfgemeinschaftshaus beschäftigt. „Ich kann mir vorstellen, dass sie bei uns weitermacht und sie kann sich das auch vorstellen“, sagt Bremermann. Allerdings müsse der Vertrag, der Ende Februar ausläuft, dann anders gestaltet werden.

Die Jugendlichen selbst seien mit der Arbeit von Antje Seebeck zufrieden, sagt der Bürgermeister, der sich davon selbst überzeugt hat. Er möchte das Konzept des Jugendtreffs noch erweitern.

„Kommunale Jugendarbeit ist unabdingbar“, betont er. Dabei gehe es aber auch um eine optimale Vernetzung aller Mitarbeiter und Institutionen, mit denen Jugendliche normalerweise in Berührung kommen.

Dazu gehöre eine enge Zusammenarbeit der Jugendbetreuerin mit der kommunalen Sozialarbeiterin Hedwig Stracke-Berkhout, den Berner Schulen, der CVJM-Jugendhilfestation und möglicherweise auch mit den Kindergärten. Bremermann hält es auch für erforderlich, dass familiäre Defizite durch Sozialarbeit aufgefangen werden. Insofern haben Jugendbetreuer auch eine Art seelsorgerische Funktion.

Antje Seebeck, die ihre Arbeit Anfang vergangenen Jahres aufgenommen hatte, stammt aus Meyenburg bei Schwanewede. Nach dem Biologiestudium in Bremen musste sie sich mit befristeten Stellen durchschlagen, und war später arbeitslos. Dann ereilte sie der Ruf nach Berne.

Erfahrungen in der Jugendarbeit hatte die Mutter eines erwachsenen Sohns bereits vorher im Sportverein und beim Naturschutzbund gesammelt.