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NWZonline.de Region Wesermarsch Gemeinden Berne

„Reden ist viel besser als zuzuschlagen“

13.03.2019

Ganspe Die Gansper Grundschulleiterin Beate Petter freut sich sehr, dass ihre Grundschüler wieder an dem alle zwei Jahre im Rahmen der Berner Bücherwochen stattfindenden Buchprojekt teilnehmen werden. Das neue Buch der Schule, das Verleger Alfred Büngen vom Geest-Verlag mit den Kindern herausbringen möchte, wird den Titel „Was du nicht willst, was man dir tu, das füg’ auch keinem anderen zu“ tragen.

Mit Erfahrungsberichten einiger Erwachsener zu dieser goldenen Regel begannen jetzt die ersten Workshops in der Schule. Im Anschluss brachten die Kinder stationsweise ihre dazu gemachten Gedanken aufs Papier. Ganz gebannt verfolgten die Kinder, was Pastor Ingmar Hammann, Bürgermeister Hartmut Schierenstedt, Alfred Büngen sowie die ehemaligen und noch aktiven Lehrkräfte Erika Siems-Hoffmann, Ute Lange und Andrea Klaßen zu dieser altbekannten Regel zu berichten hatten.

Wenn man heiß begehrte Dinge einfach an sich nimmt, machen sie keine Freude – selbst wenn sie einem nach dem reumütigem Geständnis sogar geschenkt werden, so eine Kindheitserfahrung vom Pastor, die in anderer Form auch der Verleger oder Vertretungslehrerin Ute Lange gemacht hatten.

Geschwister und die damit einhergehenden Probleme, wie sie Förderschullehrerin Andrea Klaßen mit ihrer alles besser könnenden, großen Schwester hatte, kannten auch die jungen Zuhörer.

Die Erfahrung, dass reden viel besser ist als zuzuschlagen, machte der Bürgermeister als kleiner Junge. Davon, wie man sich als Opfer fühlt, berichtete Erika Siems-Hoffmann, die sich in ihrer Kindheit immer wieder über Beschädigungen an ihrem am Bahnhof abgestellten Rad ärgern musste.

Ist dir auch schon einmal etwas weggenommen worden? Warum hast du das gemacht? Aber auch Lösungsvorschläge oder weitere Geständnisse gab es nach den Vorträgen vom jungen Publikum.

Damit auch die Erstklässler ihre Gedanken niederschreiben konnten, standen ihnen zwölf Berner Oberschüler aus dem 7. und 8. Jahrgang als Schreibpaten zur Seite. Mit falschen Beschuldigungen, Petzen, Beleidigungen, dem Ausgeschlossen werden, Gewalt oder auch Dingen, die Erwachsene Kindern niemals antun sollten, wurde sich intensiv beschäftigt.

Dieser Austausch, die Förderung von Gemeinsamkeit, das Wiedersehen ehemaliger Gansper Grundschüler und die vielfältige Weise, sich mit Texten zu beschäftigen, sind etwas, was Beate Petter sehr zu schätzen weiß. Auf das neue Buch, das im Herbst vorgestellt wird, ist die Schulleiterin schon ganz gespannt.

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