Huntebrück - Ja, es gibt die „Seeräuber“ noch. Auch wenn derzeit Gerüchte über die Auflösung des Musikzugs kursieren. Allerdings geht es ihnen genau wie vielen anderen in den letzten Monaten: Corona hat das Vereinsleben ordentlich ausgebremst und so manche Planung durchkreuzt.
Drei Monate Pause
Seit dem Ausbruch der Pandemie gibt es keine Auftritte mehr und auch die wöchentlichen Übungsabende mussten ein Vierteljahr komplett ausfallen. „Wir üben jetzt, soweit das Wetter es zulässt, draußen. Aber auch drinnen ist genügend Platz“, ist Mario Leefmann froh über das von den Huntebrücker Schützen übernommene Vereinsheim.
Gerne hätten der Zweite Vorsitzende und seine Vereinskameraden die vergangenen Monate genutzt, um es weiter zu renovieren. Doch ohne Auftritte fehle das nötige Geld, um irgendwelche Anschaffungen zu machen, berichtet er. Keine Schützenfestumzüge, Begleitungen von Laternenläufen und sogar schon eine Absage für den Faschingsumzug in Braunschweig, mit dem das Auftrittsjahr normalerweise beginnt, hat der Musikzug bekommen. Aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Den Spaß am Musizieren lassen sich die Seeräuber auf jeden Fall durch so etwas nicht verderben.
Mitglieder geehrt
Katja Büdny ist schon fast von Anfang an dabei. Sie wurde jetzt für ihre 35-jährige Mitgliedschaft geehrt. Stefan Raddaz ist den Seeräubern seit 20 Jahren treu. Anja Hellmuth, Bianca Dwehus, Frank Dörgeloh, Katrin Siemer, Margret Schulz und Mario Leefmann gehören seit 15 Jahren zum Verein und Sabrina Furken seit einem Jahrzehnt. Stefanie Arends und Gabriele von Weyhe wurden für ihre fünfjährige Mitgliedschaft geehrt.
Wer Lust hat, Musik zu machen, ist bei den Seeräubern herzlich willkommen – egal ob Kinder oder Erwachsene. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich und Instrumente werden zur Verfügung gestellt. Geübt wird immer mittwochs ab 17.30 Uhr im Vereinsheim an der Schlüter Straße 7 in Berne. Weitere Informationen gibt es bei Mario Leefmann unter
