NEUENKOOP - NEUENKOOP - Säfte, Sirups, Eis, Zitronensaft, dazu Shaker, Strohhalme, Schirmchen und Gläser. Alles stand bereit für die Cocktailparty der Dorfjugend Neuenkoop. Doch der erhoffte Andrang blieb aus. Nur ein kleines Grüppchen von Cocktailfans war am vergangenen Freitag in das Dorfgemeinschaftshaus gekommen. Aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch: Gemeinsam studierten sie das Büchlein „Cocktails mit und ohne Alkohol“. Die Wahl fiel auf den Cocktail „Back Pipe“. Jens Pöpken mischte im Shaker Orangen- und Zitronensaft mit Maracuja- und Erdbeersirup. Elke Hartmann und Carmen Müller bedienten den Ice-Crusher. Das Ergebnis durften dann Nicole und Henning Wefer testen. „Der fruchtig-herbe Geschmack gibt dem Cocktail eine ganz besondere Note.“

Dass Cocktails einst von der Karibik die Welt eroberten, wissen auch die Besucher der Cocktailparty in Neunkoop. Doch wie kam das meist süße alkoholhaltige Getränk zu seinem Namen? Darum ranken sich viele Anekdoten. Eine kommt aus Südamerika: Hahnenkämpfe waren früher ein beliebter Zeitvertreib. Der Gewinner eines Kampfes bekam als Trophäe die Schwanzfedern des besiegten Hahnes. Zur Siegesfeier wurde dann mit dem Spruch „Let’s have a Drink on this Cock’s Tail" geladen. Das Wort „cock“ bedeutet im Englischen Hahn, „tail“ bezeichnet den Schwanz. Wie auch immer das Getränk zu seinem Namen kam, den Gästen in Neunkoop schmeckte es.