Berne - Der Landkreis hat die Projektgruppe „birego“ aus Bonn mit der Erstellung eines Gutachtens zur Schulentwicklungsplanung beauftragt (die NWZ  berichtete). Landesweit sollte ein regional ausgeglichenes, bedarfsgerechtes und leistungsfähiges Bildungsangebot vorgehalten werden, so das Ziel. In der Ausschusssitzung für Schule, Soziales und Kultur wurde wegen eines Antrags der Fraktion des Bürgerforums Berne darüber diskutiert. 

Dass jetzt noch keine Entscheidungen zu erwarten seien, wie bei einer Sondersitzung des Ausschusses für Schulen, Kultur und Sport beim Landkreis zu erfahren war, betonte Bernd Bremermann. Die Fraktion Bürgerforum Berne würde aber zum jetzigen Zeitpunkt schon erste Eckpunkte und damit mögliche Auswirkungen auf den Schulstandort Gemeinde Berne (Oberschule und die Comenius-Schule Berne sowie die Grundschule Ganspe) kennenlernen, um rechtzeitig reagieren zu können, sagte der Fraktionsvorsitzende. „Zwei hervorragende Standorte wollen wir nicht aufs Spiel setzen“, merkte er an.

Dass die Gemeinde umgehend Kontakt mit der Kreisverwaltung aufnehmen werde, sobald das Gutachten vorliegt, erwiderte Bürgermeister Franz Bittner. Sorge bereitet ihm hingegen ein Gesetzentwurf des Landes. Die Schulträgerschaft für Grundschulen könnte auch vom Landkreis übernommen werden. Man sollte die Trägerschaft in der Hand der Kommunen belassen, sagte Franz Bittner.

Karin Logemann möchte ebenfalls Planungssicherheit für die kommenden Jahre. „Wir sollten alles daran setzen, die Grundschulen und die Oberschule in der Gemeinde zu halten“, bekräftigte die Sozialdemokratin.